Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service
Das angebotene Holz wird auf dem Wertholzplatz Chorin zur Besichtigung präsentiert. Foto: Jan Engel

Brandenburgs Wertholzsubmission erfolgreich abgeschlossen

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg hat am 14. Januar die Meistgebotsverkäufe des 24. Nadelwertholzverkaufs und der 26. Laubholzsubmission in der Landeswaldoberförsterei Chorin abgeschlossen.

An dem Angebot zum Meistgebotsverkauf beteiligten sich zum größten Anteil der Landesbetrieb Forst Brandenburg, einige Privatwaldbesitzer, aber auch Kommunalforstbetriebe aus Templin, Angermünde, Freienwalde und Eberswalde. 
Insgesamt 1.365 Fm Holz wechselten meistbietend den Besitzer. Für die edelsten Brandenburger Hölzer konnten gute Erlöse erzielt werden. Im Angebot waren 1.327 Stämme und damit insgesamt 488 Fm Laubholz und 877 Fm, Nadelholz.
Erlöse
Die Gesamterlöse der Submission betrugen 327.571 € (Vorjahr: 283.338 €), davon für Laubholz 220.130 € (Vorjahr: 194.332 €) und für Nadelholz 107.441 € (im Vorjahr: 89.005 €). Damit konnte der Gesamterlös des Vorjahres übertroffen werden.
Der Durchschnittspreis für Holz aus dem Landeswald ist bei der Kiefer gegenüber dem Vorjahr (125 €/Fm) etwas geringer ausgefallen und beträgt 111 €/Fm.
Bei den anderen Holzarten wurden folgende Durchschnittspreise je Festmeter erzielt: Eiche 552 €/Fm, Lärche 130 €/Fm, Esche 225 €/Fm, Ahorn 220 €/Fm.
Das höchste Gebot je Festmeter lag für eine Eiche bei 1.625 €/Fm (Vorjahr: 1.259 €/Fm). Der Erlös für diesen Spitzenstamm mit 4,66 Fm liegt somit bei 7.621 €.
„Filet-Stücke“ über Brandenburgs Grenzen hinaus gefragt
Während für Laubholz 12 Kunden geboten haben, unter ihnen auch Bieter aus Estland und Polen, gab es für das Nadelholz nur 5 Bieter. Das Nadelholz konnte komplett verkauft werden, das Laubholz zu 97 %. In Brandenburg blieben 65 % des Nadelholzes, 32 % gingen nach Sachsen, der Rest nach Niedersachsen und Polen.
Das Laubholz wurde zu 22 % nach Estland, zu 45 % nach Sachsen sowie der restliche Anteil nach Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Brandenburg verkauft.
Der Landesbetrieb Forst Brandenburg erntet nachhaltig im Landeswald jährlich rund 1 Mio. Fm Rohholz, davon 385.000 Fm Sägeholz. Die zur Submission angebotenen Werthölzer stellen als „Filet-Stücke“ nur einen Bruchteil des jährlich in Brandenburg eingeschlagenen Holzes dar. Dieses wird ausschließlich für die Herstellung hochwertiger Produkte wie Furniere, Möbel, Fenster und Türen eingesetzt.
Das Holz aus dem Landeswald ist vollständig nach den Kriterien des PEFC-Siegels (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) für umweltschonende und nachhaltige Waldbewirtschaftung zertifiziert.
MLUL Brandenburg
Obwohl 2016 der Durchschnittspreis je Festmeter bei der Kiefer mit 111 ? gegenüber dem Vorjahr etwas geringer ausgefallen ist Das angebotene Holz wird auf dem Wertholzplatz Chorin zur Besichtigung präsentiert. Foto: Jan Engel

Auch interessant

von