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Erfolgreicher Verkauf der besten Stämme aus Brandenburg

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg hat am 17. Januar die Meistgebotsverkäufe des 26. Nadelwertholzverkaufes und der 28. Laubholzsubmission in der Landeswaldoberförsterei Chorin abgeschlossen. Insgesamt 1.802 m³ Holz aus dem Landes-, Kommunal- und Privatwald wechselten meistbietend den Besitzer und erzielten erfreulich gute Preise.

Im Angebot waren 1.572 Stämme (acht verschiedene Holzarten) und damit insgesamt 944 m³ Laubholz und 858 m³ Nadelholz. Die Gesamt-Erlöse der Submission betrugen 555.834 € (Vorjahr: 376.000 €), davon für Laubholz 453.582 € (Vorjahr: 252.000 €) und für Nadelholz 102.252 € (Vorjahr: 114.000 €). Der Durchschnittserlös im Laubholz betrug 521 €/m³, im Nadelholz 121 €/m³. Bei der Kiefer lag der Durchschnittspreis nahezu unverändert bei 119 €/m³ (Vorjahr: 120 €/m³). Weitere Durchschnittspreise: Eiche 551 €/m³, Lärche 177 €/m³, Esche 203 €/m³, Ahorn 265 €/m³.

Das höchste Gebot pro Kubikmeter lag für eine Eiche bei 1.839 € (Vorjahr: 1.796 €). Der Erlös für diesen Spitzenstamm mit 2,45 m³ liegt somit bei 4.505 €.

„Filet-Stücke“ auch über Brandenburgs Grenzen hinaus gefragt

Für die wertvollen Holzsortimente interessierten sich 13 Bieter aus Deutschland und Polen. Das Nadelholz wurde zu 99 % und das Laubholz zu 93 % verkauft. Nach Brandenburg gingen 60 % (Vorjahr: 42 %) des Nadelholzes, 26 % nach Sachsen und der Rest nach Niedersachsen. Das Laubholz wurde zu 33 % (Vorjahr: 20 %) nach Brandenburg, 27 % nach Niedersachsen sowie der restliche Anteil nach Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und nach Polen verkauft.

Gebündeltes Angebot ermöglicht höhere Wertschöpfung

An dem Meistgebotsverkauf beteiligten sich zum größten Teil der Landesbetrieb Forst Brandenburg, aber auch einige Privatwaldbesitzer und Kommunalforstbetrieb. Angeboten wurden insgesamt 1.802 m³ Holz (Vorjahr: 1.410 m³). Beim hochwertigen Wertholz stammen 657 m³ von Laubbäumen und 436 m³ von Nadelbäumen. Beim Sägeholz waren 287 m³ Laubholz und 422 m³ Nadelholz im Angebot.

Unabhängige Zertifizierungen bescheinigen nachhaltige Waldwirtschaft

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg erntet im Landeswald jährlich rund 1 Mio. m³ Rohholz, davon 385.000 m³ Sägeholz. Die zur Submission angebotenen Werthölzer stellen nur einen Bruchteil des jährlich in Brandenburg eingeschlagenen Holzes dar. Diese Werthölzer werden ausschließlich für die Herstellung hochwertiger Produkte wie Furniere, Möbel, Fenster und Türen eingesetzt. Selbstverständlich ist das Holz aus dem Landeswald vollständig zertifiziert, und zwar nach den Kriterien des PEFC-Siegels (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) für umweltschonende und nachhaltige Waldbewirtschaftung.

Ein geringer Anteil des Holzes (80 m³) aus der Landeswaldoberförsterei Reiersdorf ist zusätzlich nach Standards des FSC (Forest Stewardship Council) zertifiziert. Hier geht es ebenfalls um eine verantwortungsvolle Waldwirtschaft. Nach diesem System sind etwa 10 % der deutschen Waldflächen zertifiziert.

Landesbetrieb Forst Brandenburg

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