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Brandenburg: Waldbrandgefahr steigt

Brandenburg: Waldbrandgefahr steigt

In Brandenburgs Wäldern gilt derzeit die Waldbrandgefahrenstufe 3. Bis Mitte Juni hat es in den Wäldern der Mark bereits 128-mal gebrannt. Durch das schnelle Erkennen der Brände konnten die Feuerwehren vielfach Schlimmeres verhindern. Rund 73 ha wurden dabei durch die Flammen geschädigt.
Der Landesbetrieb Forst Brandenburg rechnet damit, dass landesweit zum 24. Juni sogar in einigen Landkreisen die Gefahrenstufe 4 ausgerufen werden muss.
Waldbrandfrüherkennung
Bereits ab der Stufe 3 setzt die landesweite Waldbrandfrüherkennung ein. 109 Kameras überwachen dann die Brandenburger Wälder und melden jede Rauchentwicklung an einer der vom Forst besetzten Waldbrandzentralen. Wenn die Meldung sich als Waldbrand bestätigt, wird sofort die zuständige Leitstelle der Feuerwehr informiert.
Vielfältige Brandursachen
Jeder Waldbesucher ist aufgefordert sich an das strikte Rauchverbot im Wald zu halten. Leider ist es immer wieder die Fahrlässigkeit im Umgang mit glimmenden Gegenständen, die dazu führt, dass der Waldboden sich entzündet. Aber auch natürliche Ereignisse wie der Blitzschlag haben schon so manchen Wald in Brand gesetzt. Eine besondere Gefährdung geht auch von Munitionsresten aus dem Zweiten Weltkrieg aus.
Sicherheitsabstände zum Wald
Wer das Sommerwetter am nächsten Badesee genießen möchte, sollte beachten, dass das Grillen im Wald und im Abstand von 50 m zum Waldrand nicht erlaubt ist. Wer eine Grillparty feiern möchte, sollte diese Sicherheitsabstände zum Wald unbedingt einhalten. Verstöße gegen die Vorschriften des Waldgesetzes werden durch die Forstbehörde mit Bußgelder geahndet.
Aktuelle Informationen zu den Waldbrandgefahrenstufen gibt es im Internet.
MLUL Brandenburg

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