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Brandenburg: Vertragsnaturschutz wird fortgeführt

Brandenburg: Vertragsnaturschutz wird fortgeführt

Immer dann, wenn die im Rahmen der EU-Agrarförderung finanzierten Agrarumweltmaßnahmen nicht greifen, können wichtige spezifische Pflegemaßnahmen über den Vertragsnaturschutz abgesichert werden. Die EU-Kommission hat die beihilferechtliche Genehmigung für zwei Jahre verlängert.
„Der landesfinanzierte Vertragsnaturschutz ergänzt die Agrarumweltmaßnahmen der EU. So kann das Land auch künftig spezifische Maßnahmen zum Erhalt und zum Schutz von Pflanzen, Tieren und Lebensräumen der Kulturlandschaft sicherstellen“, sagte Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack. Der Vertragsnaturschutz habe sich in der Praxis bewährt und trage zu einer effizienten und besonders zielgerichteten Verwendung von Fördermitteln für den Naturschutz bei, so Tack. Das Umweltministerium leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Umsetzung des europäischen Netzes Natura 2000 im ländlichen Raum. Im Jahr 2013 wurden mehr als 400 Verträge geschlossen und rund 1,6 Mio € an Vertragspartner ausgezahlt. Die gleiche Summe steht für 2014 zur Verfügung.
Eine im Jahr 2013 durchgeführte Evaluierung hat gezeigt, dass die durch Vertragsnaturschutzmaßnahmen gepflegten und nach europäischem Recht geschützten Offenland-Lebensräume überwiegend eine sehr vielfältige Artenausstattung und einen hervorragenden Erhaltungszustand besitzen.
MUGV Brandenburg

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