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Brandenburg: Trockenschäden auch in Buchenwäldern

Das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde meldet erhebliche Schäden an Buchenwäldern. Alte Bäume werfen vorzeitig Laub ab und neu angepflanzte Buchen zeigen erhebliche Trockenschäden. Rotbuchen wachsen vor allem im Nordosten Brandenburgs.

Das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) informiert Waldbesitzer und Forstdienststellen in der aktuellen Ausgabe seines regelmäßig erscheinenden Informationsangebotes „Aktuelle Waldschutzsituation“ (04/2019 vom 11.10.2019) über Schadsymptome in den betroffenen Buchenbeständen. Symptome treten besonders in Buchen-Altbeständen auf, ähneln sich sehr stark: Allgemeine Verschlechterung der Vitalität, bereits vor der Herbstfärbung schnell vergilbende und schütter werdende Belaubung, Beginn der Vergilbung/Vertrocknung in der Oberkrone, bei starken Trockenschäden Ablösen der Rinde im Kronenbereich.

Auf rund 6 % der Waldfläche Brandenburgs wachsen gegenwärtig Rotbuchen. Sie benötigen bessere Böden und mehr Feuchtigkeit. Ihre zukünftige Bedeutung für den natürlichen Umbau der Wälder im Klimawandel muss deshalb neu bewertet werden.

Red./MLUL Brandenburg

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