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Entwicklung der Anzahl von anerkannten Forstbetriebsgemeinschaften in Brandenburg im Zeitraum von 2001 bis 2013. Quelle: MIL Brandenburg

Brandenburg: Positiver Trend bei der Entwicklung von Forstbetriebsgemeinschaften

Forstbetriebsgemeinschaften (FBG) sind privatrechtliche Zusammenschlüsse von Grundbesitzern, die den Zweck verfolgen, die Bewirtschaftung der Waldflächen zu verbessern und Nachteile von geringer Flächengröße, Besitzzersplitterung, Gemengelage oder anderer Strukturmängel zu überwinden. Wie das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) des Landes Brandenburg informiert, setzte sich der seit 2009 anhaltende Mitgliederverlust im Jahr 2013 nicht weiter fort. Gleichzeitig vergrößerten sich die durch Zusammenschlüsse verwalteten und bewirtschafteten Waldflächen.
Die über 300 in Brandenburg anerkannten Forstbetriebsgemeinschaften bilden damit den Kern für die Weiterentwicklung zu eigenständigen und wirtschaftlichen Zusammenschlüssen.
„Weniger, dafür aber leistungsstärker“
Insgesamt verringerte sich in Brandenburg im Zeitraum von 2001 bis 2013 die Anzahl der Forstbetriebsgemeinschaften von 408 auf 306. Die Gesamtfläche aller verbleibenden Zusammenschlüsse blieb jedoch auf einem hohen Niveau. Die Gründe für Auflösungen von Zusammenschlüssen sind vielfältig. Oft liegt es am fehlenden interessierten Nachwuchs. Eine Entwicklung, die bundesweit zu verzeichnen ist.
Der positive Anstieg der Gesamtmitgliederzahlen zeigt jedoch, dass es Regionen in Brandenburg gibt, die den Auflösungserscheinungen durch gemeinsames Engagement entgegenwirken. Brandenburgs Forstbetriebsgemeinschaften gehen mit dem Trend „weniger, dafür aber leistungsstärker“ in eine positive Zukunft.
Die Oberförstereien des Landesbetriebes Forst Brandenburg beraten Waldbesitzer gerne über die in ihrer Region arbeitenden Zusammenschlüsse. 
 

Zur Liste der Oberförstereien des Landesbetriebes Forst Brandenburg

 
MIL Brandenburg
Entwicklung der Anzahl von anerkannten Forstbetriebsgemeinschaften in Brandenburg im Zeitraum von 2001 bis 2013. Quelle: MIL Brandenburg 2014

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