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Brandenburg: Neue Wege in der Zusammenarbeit der Forstbetriebsgemeinschaften

Brandenburg: Neue Wege in der Zusammenarbeit der Forstbetriebsgemeinschaften

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg (LFB) organisierte einen Erfahrungsaustausch mit Forstbetriebsgemeinschaften, die eine Waldfläche über 1.200 ha bewirtschaften und mehr als 150 Mitglieder je Zusammenschluss zählen.
Im Gasthof Nudow bei Potsdam begrüßte der Direktor des Landesbetriebs Forst Brandenburg, Hubertus Kraut, am 15. März Vorstände und Geschäftsführer von zwölf Forstbetriebsgemeinschaften zum Erfahrungsaustausch.

Die eingeladenen Zusammenschlüsse vertreten mit ihren knapp 5.000 Mitgliedern ein Viertel der in Forstbetriebsgemeinschaften organisierten Waldbesitzer mit etwa 43.000 ha Privatwaldfläche. Die Veranstaltung umfasste fünf Vorträge mit anschließenden Diskussionen zu aktuellen Fragen rund um die Belange der Forstbetriebsgemeinschaften. Ziel des Landesbetriebs war es, die Forstbetriebsgemeinschaften auf diesem Wege zusammenzuführen, um untereinander Kontakte zu knüpfen, sich gegenseitig kennenzulernen und Netzwerke aufzubauen. Die Forstbetriebsgemeinschaften begrüßten die Initiative und belebten den Abend mit regen Diskussionen.

Zurzeit arbeiten im Land Brandenburg 319 Forstbetriebsgemeinschaften. Die Vereine werden von den Vorständen ehrenamtlich geführt. Die Gründung von Forstbetriebsgemeinschaften wurde in den 1990iger von Revierförstern begleitet. Sie stehen im engen Kontakt mit den Forstbetriebsgemeinschaften und beraten sie zu Fragen der Waldbewirtschaftung.

Das Land Brandenburg hat eine Waldfläche von 1,1 Mio. ha. Davon gehören 62 % privaten Waldbesitzern. Von den 100.000 Waldbesitzern im Land Brandenburg sind etwa 20 % in Forstbetriebsgemeinschaften organisiert.

LFB

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