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Brandenburg ist das am stärksten waldbrandgefährdete Bundesland

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg überwacht die Waldflächen aller Besitzarten seit dem 1. März bis zum 30. September mit dem Kameraüberwachungssystem „Fire Watch“.

Am 16. März wurde in 13 brandenburgischen Landkreisen die Waldbrandgefahrenstufe 3 (mittlere Gefahr) ausgerufen. Nur im Landkreis Uckermark gilt die Stufe 2 (geringe Gefahr). Der Landesbetrieb Forst Brandenburg überwacht die Waldflächen aller Besitzarten seit dem 1. März bis zum 30. September mit dem Kameraüberwachungssystem „Fire Watch“. 109 Sensoren überprüfen die Waldgebiete über den Baumkronen und registrieren jede Rauchentwicklung. Die Informationen laufen in den sechs Waldbrandzentralen des Landesbetriebs Forst zusammen. Danach werden im Brandfall sofort die regionalen Leitstellen der Feuerwehren alarmiert.
Das waldreiche Land Brandenburg ist mit seinen ausgedehnten Kiefernwäldern nach wie vor die Region in Deutschland mit der höchsten Waldbrandgefahr. Die EU führt die Waldflächen Brandenburgs in der gleichen höchsten Waldbrandgefährdungsstufe wie die Griechenlands, Spaniens, Portugals und Südfrankreichs. Auch in diesem Jahr wurden bereits zwei Brände gemeldet.
Zwei Drittel aller Brände werden von Menschen verursacht. Eine besondere Gefährdung geht in Brandenburg von Munitionsresten aus dem Zweiten Weltkrieg aus. Hier kommt es immer wieder zu Selbstentzündungen alter Munition insbesondere auf ehemaligen Truppenübungsplätzen.
Das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg sowie der Landesbetrieb Forst Brandenburg informieren auf ihren Internetseiten während der gesamten Waldbrandsaison über die aktuellen Waldbrandgefahrenstufen.
MLUL Brandenburg

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