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Brandenburg: Helikopterflüge gegen Eichenprozessionsspinner gestartet

Brandenburg: Helikopterflüge gegen Eichenprozessionsspinner gestartet

Am 7. Mai konnte Brandenburgs Forstminister Jörg Vogelsänger den ersten Start für den Helikopter freigeben, der das Bekämpfungsmittel Dipel ES über von Eichenprozessionsspinnern befallenen, größeren Eichenbeständen im Havelland versprüht. In den kommenden zwei Wochen bestehen nach Einschätzung der Experten des Landesbetriebs Forst Brandenburg die besten Voraussetzungen, um die Ausbreitung des wegen seiner Brennhaare gefürchteten Eichenprozessionsspinner in Brandenburg wirksam einzudämmen. Die Bekämpfung des Schädlings, der sich in den vergangenen Jahren auch deshalb gut vermehren konnte, weil er in der Region nur wenige natürliche Gegenspieler hat, wird vom Boden, aber auch aus der Luft erfolgen wenn die jeweiligen Wetterbedingungen dies zulassen.

Bis zum 10. Juni wird eine Schädlingsbekämpfung von Waldflächen mit dem Pflanzenschutzmittel Dipel ES durch Befliegung mit Hubschraubern durchgeführt. Zum Erhalt der Schutz- und Erholungsfunktionen des Waldes sowie zum Schutz der Waldbesucher vor Gesundheitsgefahren durch allergieerregende Nesselhaare des Eichenprozessionsspinners wird Dipel ES ordnungsbehördlich auch in Waldrandbereichen als Biozid eingesetzt. Inzwischen wurden 18.000 Liter des Präparats angeschafft, das der Landesbetrieb und die Landkreise einsetzen werden.
 
Am meisten betroffen sind in Brandenburg die Landkreise Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Havelland, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming, in weiten Teilen auch Oberhavel. Zwischen dem Landesbetrieb Forst und den betroffenen Landkreisen und Kommunen werden die Einsätze abgestimmt. Neu ist deshalb auch die Liste der Ansprechpartner in den Kreisen.
 
Weitere Infos: www.mil.brandenburg.de

 

MIL

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