ABO
Brandenburg: Großes Interesse am Beruf Forstwirt

Brandenburg: Großes Interesse am Beruf Forstwirt

Am 31. August starteten an der Waldarbeitsschule in Kunsterspring (Land Brandenburg) 42 neue Auszubildende, darunter fünf junge Frauen, ihre Ausbildung zum Forstwirt bzw. zur Forstwirtin. Die hohe Anzahl der Bewerber und die gegenüber den vergangenen Jahren gestiegene Zahl von Auszubildenden sprechen trotz der demografischen Entwicklung eine eindeutige Sprache. Das Interesse am grünen Beruf Forstwirt ist weiter ungebrochen. 
Größter Ausbildungsträger ist der Landesbetrieb Forst Brandenburg, gefolgt von der Bundesforstverwaltung und anderen Forstbetrieben, die in Kunsterspring ausbilden lassen.
Die Waldarbeitsschule ist mit ihrem Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten derzeit zu 100 Prozent ausgelastet. Das vielfältige Bildungsangebot, die moderne technische Ausstattung und das motivierte Personal tragen offenbar erheblich zur großen Nachfrage bei Ausbildungsplätzen an dieser Einrichtung bei. So werden in Kunsterspring neben den Forstwirten/-innen auch Forstmaschinenführer/-innen und Forstwirtschaftsmeister/-innen ausgebildet.
Die Absolventen werden nach der Ausbildung gut nachgefragt. Viele öffentliche Einrichtungen und Betriebe lassen ihre Mitarbeiter hier schulen. Nicht zuletzt kommen auch Studenten der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH) und viele private Kursteilnehmer gern nach Kunsterspring.
Die Waldarbeitsschule Kunsterspring arbeitet eng mit anderen Forstlichen Bildungszentren aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien zusammen. Die hohen Qualitätsstandards werden seit 2008 durch ein Zertifikat nach den internationalen ISO-Normen bestätigt. Die hohe Ausbildungsqualität, die Einhaltung von Arbeitsschutz- und Umweltstandards wurde der Waldarbeitsschule Kunsterspring durch den Zertifizierer TÜV Saar mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres für weitere drei Jahre bescheinigt.
Besonders froh ist die Schulleitung darüber, dass es pünktlich zum neuen Ausbildungsjahr gelungen ist, den Auszubildenden und Lehrgangsteilnehmern ein stabiles und für sie kostenfreies WLAN zur Nutzung für den schulischen aber auch für den Freizeitbereich zur Verfügung zu stellen. Eine Dienstleistung, die in städtischen Gebieten schon normal ist, aber im Hinblick auf die ländliche Lage der Waldarbeitsschule einer anspruchsvollen technischen Einzellösung bedurfte.
MLUL Brandenburg

Auch interessant

von