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Nadelwertholzverkauf und Laubholzsubmission in Brandenburg

Brandenburg: Erhöhtes Wertholz-Angebot komplett verkauft

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg hat am 10.1.2012 zu den traditionellen Meistgebotsverkäufen wertvoller Hölzer aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin ins Wald-Solar-Heim nach Eberswalde eingeladen. Zu einem Erlös von netto 99865 € wurde das angebotene Holz (1361 Fm Wertholz) komplett verkauft. Meistbietend versteigert wurden 871 Fm Wert- und Sägehölzer aus allen Waldbesitzarten. Das Holz stammt von Forstbetrieben, die mit dem PEFC- (Pan European Forest Certifikation), mit dem FSC- (Forest Stewartship Council) sowie mit dem Naturland-Gütesiegel (nur Berlin) für umweltschonende und nachhaltige Waldbewirtschaftung zertifiziert sind.

Im Einzelnen kamen unter den Hammer: 843 Fm Kiefern-, 21 Fm Lärchen-, rund 6 Fm Douglasienwert- und -sägeholz sowie eine geringe Menge an Fichtenholz. Die Ausbietung erfolgte einzelstammweise oder im Sammellos. Geboten wurde in Stufen von zwei Euro. An der Auktion beteiligt waren acht Bieter, davon fünf aus Brandenburg, je einer aus Sachsen und aus Niedersachsen sowie ein in Berlin ansässiger chinesischer Holzhändler, der 39 Fm Kiefern- und Douglasien-Wertholz für die Möbelherstellung in China ersteigerte. Im Vorjahr beteiligten sich ebenfalls acht Bieter.

Zum gleichen Termin submitierte der Landesbetrieb zusammen mit den Berliner Forsten 490 Fm Laubwert- und -sägeholz. Dabei sind im Angebot 406 Fm Eiche, 6 Fm Robinie, 29 Fm Esche, 34 Fm Erle, 13 Fm Ahorn und 2 Fm sonstiges Laubholz. Bis zum Eingangsschluss waren schriftliche Gebote von zehn Anbietern eingegangen; nach deren Auswertung erfolgte die Zuschlagserteilung. Das Holz stand seit dem 3. Januar auf den Lagerplätzen Frankendorf und Chorin zur Besichtigung für die Kunden bereit.

Spitzen- und Durchschnittspreise

Den Spitzenpreis erzielte eine Lärche (1,32 Fm) aus der Serviceeinheit Templin mit einem Preis von 220 €/Fm. Der Spitzenpreis für Sammellose betrug 144 €/Fm (2011: 186 €/Fm). Der Durchschnittspreis für Einzellose betrug 92,60 €/Fm (2011: 135,90 €/Fm), der für Sammellose 105,36 €/Fm (2011: 136,60 €/Fm). Der Durchschnittspreis über alles am 10.1.2012 angebotene Holz betrug 104,59 €/Fm (2011: 136,58 €/Fm) und ist gegenüber dem  Vorjahr um 31,99 €/Fm gefallen.

Marktlage

Mit diesem gegenüber dem Vorjahr um zirka 300 Fm erhöhten Angebot versuchte der Landesbetrieb Forst Brandenburg auf die signalisierte höhere Nachfrage zu reagieren. Aufgrund der für 2012 unübersichtlichen Marktlage reagierten die Kunden nur zurückhaltend. Dies ist der allgemeinen Unsicherheit an den Finanz- und Wirtschaftsmärkten geschuldet. Die Anwesenheit des chinesischen Holzhändlers signalisiert, dass sich die chinesische Wirtschaft zunehmend für die Märkische Kiefer interessiert. Es ist auch Anzeichen dafür, dass sich die Märkte weiter globalisieren und der nachwachsende Rohstoff Holz weltweit an Bedeutung gewinnt.

MIL Brandenburg

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