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Brandenburg: 1,2 Mio. € zur Unterstützung forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse

Fast ein Viertel des Brandenburger Waldes ist in den Händen von Privateigentümern mit maximal 20 ha Wald. Um eine professionelle Bewirtschaftung dieser Kleinwaldflächen zu ermöglichen, hat das Land Brandenburg mit Jahresbeginn eine neue Förderrichtlinie in Kraft gesetzt.
„Mit der neuen Förderrichtlinie möchten wir die Selbstständigkeit, Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit der forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse in Brandenburg stärken, da die gemeinsame Bewirtschaftung des Kleinprivatwaldes die geringen Flächengrößen ausgleichen kann“, erklärte Brandenburgs Forstminister Jörg Vogelsänger.
Das neue Förderinstrument soll die Entwicklung eigenständiger forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse unterstützen, die selbstständig wirtschaften und für neue Geschäftsfelder offen sind. Gefördert werden kann unter anderem die gemeinsame Vermarktung des Holzangebotes, Informationen an die Mitglieder sowie die Anwerbung von neuen Mitgliedern. Jährlich stehen für die Förderung 1,2 Mio. € zur Verfügung, die zu 60 % vom Bund und zu 40 % vom Land Brandenburg getragen werden.
Die etwa 100.000 privaten Waldbesitzer in Brandenburg bewirtschaften rund 670.000 ha Wald. 38 % dieser Waldflächen gehören Eigentümern mit maximal 20 ha Wald. Die durchschnittliche Größe des Waldeigentums liegt in Brandenburg bei 7 ha. Diese geringe Eigentumsgröße führt zu erheblichen Bewirtschaftungsnachteilen gegenüber großen Forstbetrieben. Rund 17.600 Brandenburger Waldbesitzer haben sich deshalb in 298 anerkannten Forstbetriebsgemeinschaften zusammengeschlossen.
MLUL Brandenburg

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