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Brancheninitiative proHolz Bayern zieht Bilanz für 2015

Mit den erfreulichen Ergebnissen der Bundeswaldinventur im Hintergrund startete proHolz Bayern 2015 in das vom bayerischen Forstminister Helmut Brunner ausgerufene Aktionsjahr Waldnaturschutz und stellte mit Blick auf die UN-Klimakonferenz in Paris die wichtigen Klimaschutzleistungen der Forst- und Holzwirtschaft heraus. Gemeinsam mit den Akteuren vor Ort und durch eigene Initiativen setzte das Aktionsbündnis der Forst- und Holzwirtschaft in Bayern viel beachtete Akzente.
Wachsende finanzielle Unterstützung
Die positive Entwicklung der letzten Jahre bei der Anzahl der Förderer und deren bereitgestellten finanziellen Mitteln konnte proHolz Bayern 2015 fortführen. Auch 2015 konnte proHolz Bayern auf eine wachsende finanzielle Unterstützung durch die gesamte Branche bauen: Seitens der bayerischen Forstwirtschaft zahlten 109 der 137 Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse, sechs kommunale und 14 private Forstbetriebe sowie die 41 Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten AöR bei proHolz Bayern ein. Darüber hinaus dokumentierten 57 Zimmerer-Innungen und Fachgruppen Zimmerer, vertreten durch den Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks, sowie rund 300 Betriebe der Säge- und Holzindustrie, organisiert im Verband der Holzwirtschaft und Kunststoffverarbeitung Bayern-Thüringen e.V., ihre enge Verbundenheit mit proHolz Bayern. Der Verband der Bayerischen Papierfabriken e.V. und der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. haben ihre Beiträge deutlich aufgestockt und bringen damit die Wertschätzung für die Arbeit der Brancheninitiative zum Ausdruck.
Insgesamt beliefen sich 2015 die freiwilligen Zahlungen der Branche an proHolz Bayern auf 423.135 €. Im Vorjahr waren es 413.794 €. Diese Steigerung liegt vor allem daran, dass 2015 zehn Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse sowie zwei weitere private Forstbetriebe neu als Einzahler gewonnen werden konnten. Zudem haben der Berufsverband der Forstunternehmer und die Vereinigung der Rundholzhändler und Forstdienstleister e.V. proHolz Bayern 2015 erstmals unterstützt.
Außenwirkung der Forst- und Holzwirtschaft gestärkt
„Durch unsere gezielten Aktivitäten konnten wir die positive Außenwirkung der Forst- und Holzwirtschaft weiter verstärken. Unsere Arbeit findet innerhalb unserer Branche Zuspruch und Anerkennung, so dass wir neue Partner gewinnen konnten. Bei den Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen haben wir die stolze Marke von 100 übertroffen“, freut sich Johann Koch vom Bayerischen Bauernverband, der seit Februar 2015 Vorsitzender von proHolz Bayern ist.
Koch appelliert an die gesamte Wertschöpfungskette, dem Vorbild der Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse zu folgen und proHolz Bayern noch stärker finanziell zu unterstützen. Dies sei auch für die strategische Weiterentwicklung dringend notwendig.
Schlaglichter der Aktivitäten im Jahr 2015
Vor dem Hintergrund des G7-Gipfels im bayerischen Schloss Elmau und insbesondere der wegweisenden Weltklimakonferenz in Paris standen 2015 die Klimaschutzleistungen der Forst- und Holzwirtschaft im Mittelpunkt der Aktivitäten von proHolz Bayern. Gleich zu Beginn des Jahres präsentierte sich das Aktionsbündnis erstmalig gemeinsam mit dem Bund Deutscher Architekten Bayern und TUM.wood mit einem Gemeinschaftsstand auf der Messe BAU.
Es folgten im Laufe des Jahres weitere Veranstaltungen, die mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie der Ämter, der Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse und Netzwerke in den Regionen deutlich machten, dass nachhaltige Forstwirtschaft und intelligente Holzverwendung wichtige Säulen des Klimaschutzes sind.
Durch verstärkte Kommunikation – etwa mit einer Podiumsdiskussion in Bamberg, dem Gedankenaustausch mit Abgeordneten beim Parlamentarischen Frühstück im Bayerischen Landtag oder über Partnerschaften mit dem Bund Deutscher Architekten Bayern oder der TU München – begleitete und gestaltete proHolz Bayern 2015 den Prozess zum klima- und menschengerechten Bauen wesentlich mit.
„Damit die Forst- und Holzwirtschaft in Bayern ihre Potenziale voll entfalten kann, benötigt sie verlässliche politische Rahmenbedingungen. Auch im Jahr 2016 werden wir deshalb den Dialog mit der Politik und der Öffentlichkeit weiterführen und intensiv für eine breite politische Unterstützung werben“, so der Vorsitzende Johann Koch.
Bei den Kommunikationsmedien standen der Ausbau der Webseite www.proholz-bayern.de mit einer Datenbank von 37 Holzbauobjekten, die Veröffentlichung der neuen Broschüre „Gute Idee: Bauen mit Holz“ im Zuge der Kampagne „Holz bewegt …“ und drei neue Kampagnenplakate („Holz bewegt … die Zukunft des Bauens“, „Papier. Mehr als man denkt!“ und „Bayerisches Grundheizungsmittel“) im Vordergrund. Wie in den vergangenen Jahren verschickte proHolz Bayern quartalsweise in Bayern die Fachzeitschrift „zuschnitt“ gemeinsam mit proHolz Austria und unterstützte die Fachberatung des bundesweiten Informationsdienst Holz.
Über proHolz Bayern: Führende Verbände der Forst- und Holzwirtschaft in Bayern haben sich im Juli 2011 mit den Bayerischen Staatsforsten unter dem Dach der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen. Gemeinsam mit den regionalen Netzwerken Forst und Holz werden flächendeckend in Bayern gezielte Akzente zur sachlich fundierten Imageprofilierung gesetzt. Hinter dem Motto „Wir wirtschaften mit der Natur“ steht das Verständnis einer beweisbaren naturverträglichen Kreislaufwirtschaft.
proHolz Bayern

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