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Branche Forst und Holz fordert: baut mit Holz – betreibt aktiven Klimaschutz!

Branche Forst und Holz fordert: baut mit Holz – betreibt aktiven Klimaschutz!

Auf dem Fachabend „Holz bewegt … die Zukunft des Bauens“ am 26.03.2015 auf der Mittelbayerischen Ausstellung in Ingolstadt, zu dem das AELF Ingolstadt, die FBG Eichstätt und die WBV Altmannstein sowie die Zimmererinnung Ingolstadt zusammen mit proHolz Bayern eingeladen hatten, fordert die anwesende Branche Forst und Holz die Vertreter der Kommunen und Politik auf: Baut mit Holz, denn mit jedem verbauten Kubikmeter Holz wird eine Tonne CO2 dauerhaft gebunden.Prof. Dr. Hubert Röder, Wissenschaftszentrum Straubing, lieferte in seinem Vortrag Zahlen und Fakten für die Klimaschutzeffekte von Forst und Holz in Bayern: Bereits jetzt werden die gesamten CO2-Ausstöße aus dem Verkehr in Bayern durch die Bindung in unseren Wäldern, vor allem aber durch den Holzbau inklusive Substitution anderer Materialien aufgefangen. Prof. Röder hierzu plakativ: „Mit einer intelligenten und steigenden Holzverwendung könnten wir bis 2015 in Bayern bei weiter sinkenden Emissionen klimaneutral werden. Alle Ausstöße aus Verkehr, Heizungen, Industrie wären damit neutralisiert.“ Voraussetzung dafür ist jedoch die aktive Bewirtschaftung unserer Wälder. Gerade im Kleinprivatwald wird häufig weniger geerntet als nachhaltig nachwächst. Der zweite Vortragende des Abends, Wolfgang Huss vom Fachgebiet Holzbau der TU München, erläuterte die weltweiten Chancen und Potenziale im Holzbau. Holz wird zunehmend im urbanen Bereich, im Hochhausbereich und für Bauwerke mit großer Spannweite verwendet. „Durch Innovationen und Forschung bringen wir den gesamten Cluster Holz nach vorne. Holz ist der Baustoff der Zukunft!“, so Huss.An diesem Abend war neben der mobilen Ausstellung schauholz, die bis zum 29.03.2015 auf der Mittelbayerischen Ausstellung steht und über die Vorzüge von Holz als Bau- und Werkstoff und das gestalterische Potenzial des modernen Holzbaus informiert, zum ersten Mal die Wanderausstellung zum Holzbaupreis Bayern 2014 (www.landesbeiratholz-bayern.de) zu sehen. Die mit dem Holzbaupreis ausgezeichneten Holzbauten – vom Haus der Berge bis zum modernen Ziegenstall – wurden auf 16 Ausstellungstafeln dargestellt und stießen auf reges Interesse bei den rund 50 Teilnehmern, Vertreter der Branche Forst und Holz, der Kommunen und Architekten. Gut angekommen ist ebenfalls die neue Broschüre von proHolz Bayern „Gute Idee: Bauen mit Holz“, die im Rahmen der Kampagne „Holz bewegt…“ (www.holz-bewegt.de) den Branchenvertretern präsentiert wurde. Die Broschüre über die Klimaschutzeffekte der Forst- und Holzwirtschaft erklärt, warum Bauen mit Holz eine gute Idee ist und liefert Argumente für eine gesteigerte Holznutzung: Jeder von uns kann durch das Bauen, Dämmen und Sanieren mit Holz einen Beitrag dazu leisten, dass Bayern in absehbarer Zeit klimaneutral wird.

proHolz Bayern

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