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Borkenkäfer Polter Spritzen

Borkenkäfer: Polter richtig spritzen!

Es ist wieder soweit: Die neue Borkenkäfersaison startet. Neben schneller Holzabfuhr und Entrindung bleibt Waldbesitzern und Unternehmern eine dritte Option, um einen erneuten Ausflug der Borkenkäfer zu verhindern: Das Spritzen befallener Polter.

Über allem steht dabei in Deutschland der Grundsatz, dass die Polterspritzung immer das letzte Mittel sein muss, wenn alle anderen Maßnahmen nicht möglich sind, wie sofortige Abfuhr, Lagerung außerhalb des Waldes oder Schälen des Holzes.

Gerät, Sicherheit, welche Spritzmittel?

Ab Anfang April kann es sinnvoll sein, Polter aus dem Herbst und Winter zu behandeln, da sie oft noch viele vitale Käfer enthalten, die am Schwärmen gehindert werden müssen. Die Polterbehandlung darf nur mit geeigneten Spritzgeräten durchgeführt werden, seien es Rücken- oder Anbaugeräte. Bei den Sicherheitsvorschriften gibt es einige Neuerungen bezüglich des Betretens von Poltern und des Atemschutzes. Es gibt einen Überblick über die zugelassenen Mittel: Welche gibt es? Und vor allem: Wie lange noch?

Spritzmenge und Sachkunde

Und wie viel wird überhaupt gespritzt? Wir haben bei den Landesforstbetrieben nachgefragt und nur so viel sei verraten: Es gibt große Unterschiede! Wer muss eine Sachkundeprüfung machen, an wen wende ich mich dafür, welche Behörden sind in den Bundesländern zuständig?

All diese Fragen beantwortet unser Artikel in der morgen erscheinenden Forst & Technik 4/2020.

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