Waldschutz

Borkenkäfer erfolgreich bekämpfen

Bearbeitet von Martin Steinfath

Das Hacken von mit Borkenkäfern infiziertem Stammholz ist eine mechanisch-technische Maßnahme im Sinne des integrierten Borkenkäfermanagements. Wie wirksam ist diese relativ kostenintensive Arbeit? Dominik Wonsack geht in AFZ-DerWald 15 2021 dabei gleich mehreren Fragen nach.

Dazu hat der Autor frisches Fichtenstammholz zur Besiedlung durch die Borkenkäferarten Buchdrucker und Kupferstecher bereitgelegt und mit artspezifischen Pheromonen für beide Borkenkäferarten versehen. Nach erfolgreicher Besiedlung der Stämme wurde der Entwicklungsfortschritt beobachtet und diese Stämme wurden bei 40 % erreichtem Jungkäfer-Stadtium gehackt. Eine Frage war, ob die Borkenkäfer durch den Hackvorgang hinreichend wirksam reguliert worden sind. Weiterhin war zu klären, ob eine Weiterentwicklung von Käfern möglich ist, wenn sie zum Zeitpunkt des Hackens in den Hackschnitzeln als weiße Stadien vorlagen. Zuletzt wurde untersucht, ob mithilfe einer Folienabdeckung für die Borkenkäfer letale Temperaturen erreicht werden können.

In dem Beitrag in AFZ-DerWald 15 2021 werden nun die Ergebnisse präsentiert. Eine Erkenntnis ist, dass die Unterscheidung nach den vorliegenden Borkenkäferarten entscheidend ist, um eine konkrete Empfehlung für die forstbetriebliche Praxis geben zu können.

Wenn Sie detailliertere Informationen dazu wünschen, finden Sie hierzu einen Artikel in der digitalen Ausgabe von AFZ-DerWald