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Bodenschutz auf der LIGNA 2011

Bodenschutz auf der LIGNA 2011

Die LIGNA 2011 greift die Frage der Bodenschonung beim Forstmaschineneinsatz auf. Die Besucher aus aller Welt dürfen sich vom 30. Mai bis zum 3. Juni 2011 auf die Demonstration innovativer Lösungen sowie auf exklusive Fachgespräche und Beratungsangebote freuen. Das Thema Bodenschutz wird gemeinsam mit dem Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e. V. (KWF) im Pavillon 33 unter dem Expo-Dach abgebildet.
Die Praxis lehrt, dass die jeweils richtige Maschine für die jeweilige forstliche Maßnahme und den jeweiligen Standort auszuwählen ist. Auf sensiblen Bodenstandorten gelten vollbeladene Forwarder mit Radlasten oberhalb von fünf Tonnen als nicht länger erwünscht. Als ideale Zielgröße geben etwa die Bayerischen Staatsforsten Radlasten an, die nicht wesentlich über vier Tonnen liegen. In steilen Hanglagen verhindern Traktionshilfswinden den bodenschädigenden Schlupf von Harvestern und Tragschleppern. Hierbei wird die Seilgeschwindigkeit mit dem Fahrantrieb synchronisiert.
Um den Wald abseits der Rückegassen nicht zu befahren, verfügen moderne Harvester über immer größere Kran­reich­weiten. Einzelne Anbieter bieten spektakuläre Seilkran-Lösungen an, um die Stämme nahezu ohne maschinellen Bodenkontakt zu rücken. Optimale Maschinen werden in der öffentlichen Auftragsvergabe zunehmend höher bewertet, um den Forstunternehmern einen Anreiz zu geben, bodenschonende Technik einzukaufen und anzuwenden.
 

Zum Thema: Service-Bereich Messen auf forstpraxis.de

 
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