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Bodenmais setzt auf Holz-Energie

Bodenmais setzt auf Holz-Energie

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Staatsminister Helmut Brunner, legte am 10. Dezember den Grundstein für ein 5,0 Mio. € teures Bioenergie-Projekt in Bodenmais. Mit dem Bau des Biomasseheizwerks und der Verlegung von 5 km Nahwärmenetz werde auch die Entschlossenheit der Bayerischen Staatsregierung unterstrichen, die Nutzung der regenerativen Energien im Freistaat weiter voranzubringen. „Es liegt auf der Hand,“ so Brunner, „dass wir im waldreichsten Landkreis Deutschlands auf unseren nachhaltig produzierten Rohstoff Holz setzen.“
Aus diesem Grund habe die Waldenergie Bodenmais GmbH, eine Tochtergesellschaft der Bayerische Staatsforsten AöR, auch von Anfang an mit der Unterstützung des gesamten Aufsichtsrats bei der Umsetzung des Heizwerkprojektes rechnen können. Michael Adam, 1. Bürgermeister der Gemeinde Bodenmais, freut sich über den raschen Baufortschritt. „Seit die Staatsforsten das Projekt in die Hand genommen haben, geht was vorwärts“, so Adam. Mit dem Heizwerk wird in Bodenmais ein wichtiger Beitrag zur Luftreinhaltung und damit zur Zukunftsfähigkeit des Erholungsortes geleistet.
Die Geschäftsführer der Waldenergie Bodenmais GmbH, Christian Graw und Jürgen Völkl, bedanken sich bei den Bodenmaiser Bürgerinnen und Bürger für das Verständnis, das sie für die Unannehmlichkeiten und Behinderungen während der Bauphase aufgebracht haben und noch aufbringen werden müssen. Besonders erfreulich ist für die Beteiligten, dass für diese Großinvestition in die Zukunft der Marktgemeinde Bodenmais einheimische Firmen wichtige Aufträge erhalten konnten. Für das Heizwerk neben dem gemeindlichen Recyclinghof haben die Firmen Lausser aus Pilgramsberg und Freimuth-Bau aus Bodenmais die Arbeiten aufgenommen. Die Firma YIT aus Deggendorf ist für die Verlegung des Nahwärmenetzes verantwortlich und will – geeignetes Wetter vorausgesetzt – bis Mitte Dezember weitgehend fertig sein.
Der Abschluss der gesamten Baumaßnahme ist für Mitte 2011 geplant. Ab dem Winter 2011/12 können sich Feriengäste wie Einheimische freuen über die umweltfreundliche Wärme aus dem heimischen Wald. 15.500 Schüttraummeter (2.600 tatro) Biomasse wird die Startmenge im Jahr 2011 betragen, mit 20.500 Schüttraummeter (3.400 tatro) pro Jahr wird der Bedarf im Endausbau angegeben.
 
BaySf

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