Holzindustrie, -verbände

BMU fördert Sägewerk van Roje

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit fördert die in Oberhonnefeld beheimatete Firma I. van Roje & Sohn Sägewerk und Holzhandlung GmbH & Co. KG mit insgesamt fast 6 Mio. € aus Mitteln des Umweltinnovationsprogramms.

Bei dem Fördervorhaben geht es um eine „Ressourceneffiziente Produktionsanlage zur Herstellung von selbsttragenden Wandelementen aus Brettsperrholz mit Restholzanteilen“.

78 – 80 % Export

Die Firmengeschichte des Unternehmens geht bis in das Jahr 1929 zurück, als es als kleiner Grubenholzbetrieb in Neuwied/Rhein gegründet wurde. Heute ist der Betrieb eines der führenden Nadelholz-Export-Sägewerke in Europa und beschäftigt rund 110 Mitarbeiter. Der Exportanteil beträgt ca. 70 bis 80 Prozent des Gesamtabsatzes.

Das Unternehmen zeichne sich durch ein besonderes ökologisches Verantwortungsbewusstsein aus und legt Wert auf eine fundierte Ausbildung und kontinuierliche Fortbildung der Mitarbeiter, erklärt der CDU-Abgeordnete Erwin Rüddel, in dessen Wahlkreis das Sägewerk van Roje liegt.

‚Hidden Champions‘

Es zeige sich einmal mehr, dass sich der ländliche Raum nicht hinter den urbanen Zentren verstecken müsse, wenn es um technische Innovationen und zukunftssichere Arbeitsplätze geht, so Rüddel. „Ich weise auch in Berlin immer gern darauf hin, dass wir in unserer Heimatregion über etliche ‚hidden champions‘ verfügen, die auf dem Weltmarkt voll konkurrenzfähig sind.“ Erfolgreiche Unternehmen seien die entscheidende Grundlage für attraktive Lebensbedingungen auch im ländlichen Raum.

E. Rüddel MdB/Red.