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Mehr Schubkraft für die Pflanzenzüchtung

Im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft veranstaltet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft am 18. und 19. Oktober einen internationalen Expertenworkshop zur Züchtung von Pflanzen, die Wasser effizienter nutzen können und resistenter gegen Trockenstress sind.

Bei der Eröffnung des Workshops „Harnessing genetic resources for improving drought stress tolerance in crops“ erklärte Staatssekretär Dr. Hermann-Onko Aeikens:

„Nach Schätzungen der Vereinten Nationen wird die weltweite Nachfrage nach landwirtschaftlichen Erzeugnissen bis 2050 um bis zu 70 Prozent steigen. Die Landwirtschaft steht dabei vor der großen Herausforderung, mehr Nahrung mit weniger Wasser zu produzieren. Das kann nur gelingen, wenn wir in Zusammenarbeit der globalen Gemeinschaft wassersparende landwirtschaftliche Produktionsverfahren ausbauen und den Anbau wassernutzungseffizienter und trockenstressresistenter Pflanzen voran bringen. Wir setzen dabei auf intensive Forschung und Züchtung. Nur so können alle Potenziale unserer Kulturpflanzen ausgeschöpft werden. Wir haben national die Förderung der Züchtungsforschung bereits verstärkt, setzen uns aber auch international für eine bessere Koordinierung und Vernetzung aller Aktivitäten ein. Dazu dient auch unser Expertenworkshop, der an den G20-Aktionsplan zur Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit anknüpft. Mit dieser Plattform wollen wir vorhandenes Wissen teilen und die internationale Vernetzung weiterentwickeln.“

BMEL

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