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Biodiversitätspreis für Stadtförsterei Bad Windsheim

Biodiversitätspreis für Stadtförsterei Bad Windsheim

Unter dem Motto „Lebensraum Baum“ lobte der Bayerische Naturschutzfonds in diesem Jahr zum vierten Mal den Bayerischen Biodiversitätspreis „NaturVielfaltBayern.“ aus. Umweltministerin Ulrike Scharf zeichnete am 15. Juli im Schloss Aufhausen (Erding) herausragende Projekte und Initiativen aus, die Möglichkeiten zum Erhalt des für die Artenvielfalt wertvollen „Lebensraums Baum“ aufzeigen.Einer der drei Zweitplatzierten war in diesem Jahr die Stadt Bad Windsheim für ihr Projekt „Mittelwaldbewirtschaftung“. Seit vielen Jahren betreibt die Stadt Bad Windsheim mit Stadtförster Sven Finnberg erfolgreich eine Mittelwaldbewirtschaftung. Der Mittelwald ist eine historische Waldbauform, bei der zwei Bewirtschaftungsformen miteinander kombiniert werden: Energieholz- und Stammholzproduktion. Das Projekt „Mittelwaldbewirtschaftung“ zeigt, dass wirtschaftliche Nutzung, Artenschutz und Biodiversität keine Widersprüche sein müssen. Bereits im Jahr 2005 hat die Stadt das 50 Hektar große Naturwaldreservat „Jachtal“ ausgewiesen. Das kommunale Engagement kommt stark bedrohten und spezialisierten Käfer- und Schmetterlingsarten wie dem Maivogel zu Gute.

Bayerischer Naturschutzfonds/Red.

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