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Bessere Geschäfte der Nadelholzsäger

Bessere Geschäfte der Nadelholzsäger

Das geschäftliche Umfeld der Nadelschnittholz erzeugenden Industrie in Deutschland hat sich im Juni 2013 im Vergleich zum Vormonat spürbar verbessert. Nur noch knapp drei Zehntel der im Rahmen des ifo Konjunkturtests befragten Unternehmen bezeichneten die aktuelle Geschäftslage als schlecht. Drei Zehntel bezeichneten die Situation mittlerweile sogar als gut. 
Auf Sicht der nächsten sechs Monate geht ein Viertel der Testteilnehmer von einer günstigeren und nur ein geringer Anteil von einer Verschlechterung der Geschäftslage aus. Die künftigen Aussichten werden somit erneut positiv beurteilt, wenn auch nicht mehr ganz so gut wie im Vormonat.
Das Produktionstempo ist laut Umfrageergebnis branchenweit deutlich gestiegen. Sieben Zehntel verzeichneten eine bessere Nachfrage als zuvor. Bei annähernd sechs Zehnteln haben sich die Auftragsbestände erhöht, nur noch zwei Zehntel bezeichneten sie als zu klein. Gut ein Viertel beabsichtigt, in den kommenden drei Monaten die Fertigung zu erhöhen, von einer Reduktion des Produktionstempos spricht kaum jemand mehr. Laut Erhebung des ifo Instituts fahren 22 % der befragten Betriebe mit Überstunden, immerhin 9 % arbeiten mehr als üblich.

Die inländischen Verkaufspreise für Nadelschnittholz haben sich bei knapp der Hälfte befragten Unternehmen weiter erhöht, bei quasi allen anderen blieben sie gegenüber Vormonat konstant. Für den Erzeugerpreisindex von rauem Fichten-/Tannenschnittholz war im Mai 2013 laut Statistischem Bundesamt ein deutliches Plus um 1,8 % auf 143,3 Punkte (2005 = 100) zu verzeichnen. Binnen Jahresfrist errechnet sich eine Zunahme um 1,8 %. Nadelhobelware lag dem Index zufolge mit 125,5 Zählern ebenfalls um 1,8 % über Vormonatsniveau. Im Vergleich zum Vorjahr war ein leichtes Plus von 0,5 % zu verzeichnen. Die kommenden drei Monate betreffend rechnen drei Viertel der Befragten mit weiter anziehenden Preisen, lediglich ein Viertel sieht sich nicht in der Lage, in der näheren Zukunft Preisanhebungen durchzusetzen.

Gut vier Zehntel der Betriebe gehen zudem von einem anziehenden, der Rest von einem gleichbleibenden Exportgeschäft aus.
Holzmarktinfo/ifo Institut

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