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Das vom Klimakabinett am 20.9.2019 beschlossene Ölheizungsverbot ab 2026 biete Chancen für bewährte erneuerbare Wärmetechnologien

Chancen für moderne Holzenergie

Das vom Klimakabinett am 20.9.2019 beschlossene Ölheizungsverbot ab 2026 biete Chancen für bewährte erneuerbare Wärmetechnologien wie moderne, automatisch betriebene Holzfeuerungen, so der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV).

Pellet- und Hackschnitzelheizungen eignen sich als heimische, preiswerte und nicht leitungsgebundene Optionen hervorragend zum Austausch von Ölheizungen. Allerdings sollten Verbraucher nicht bis zum Jahr 2026 warten.

Dazu der Geschäftsführer des DEPV, Martin Bentele: „Wir begrüßen die geplante Förderung von 40 % der Investitionskosten beim Tausch der alten Ölheizung“. Auf keinen Fall aber dürfe der Einbau neuer fossiler Heizungen weiter staatlich gefördert werden. Mit modernen Holzfeuerungen, aber auch Solarthermieanlagen und mit erneuerbarem Strom betriebene Wärmepumpen steht ein breites Spektrum klimafreundlicher Technologien für Heizungstausch und im Neubau bereit – mit 100 % heimischer Wertschöpfung und einem Vielfachen des CO₂-Reduktionspotenzials von fossilen Brennwertgeräten.

Angebot an Hackschnitzeln wird steigen

Deutschland verfügt innerhalb der EU über die höchsten Holzvorräte und die meisten Sägewerke. Aus den anfallenden Sägespänen wurden hier im Jahr 2018 mit 2,4 Mio. t weltweit – nach den USA und Kanada – die meisten Pellets produziert.

Die aktuellen Waldschäden werden das Hackschnitzelangebot in den kommenden Jahren deutlich erhöhen, da das Holz aus dem Wald verbraucht werden muss, um dem Borkenkäfer den Brutraum zu entziehen. Automatisch mit Pellets und Hackschnitzeln betriebene Heizungen unterliegen zudem strengen Emissionsanforderungen, die in der Praxis vom Schornsteinfeger überprüft werden.

Red./DEPV

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