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Berliner Vattenfall-Heizkraftwerke der Nachhaltigkeit verpflichtet

Am 15. April 2011 wurde zwischen dem Land Berlin und Vattenfall eine Vereinbarung über die Nachhaltigkeit der Biomassebeschaffung für den Einsatz holzartiger Biomasse in Berliner Vattenfall-Heizkraftwerken unterzeichnet.

Aus der Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt auf eine Kleine Anfrage aus den Reihen der Grünen geht hervor, dass erstmalig im Jahr 2013 ein Bericht über Herkunft, Art und Einsatz der in diesen Heizkraftwerken eingesetzten Biomasse veröffentlicht werden soll. Weiter heißt es: Die in der Nachhaltigkeitsvereinbarung vereinbarte Untersuchung zu einem alternativen Ansatz mit spezifischem Fokus auf holzartiger Biomasse zur Vermeidung von indirekten Effekten wurde (…) vorbereitet.  Die Ergebnisse werden vermutlich Ende des Jahres 2012 vorliegen.

Derzeit wird das Holz für die Kraftwerke Moabit und Märkisches Viertel aus einem Radius von maximal 150 km beschafft; es handelt sich insbesondere um Waldhackschnitzel und Landschaftspflegeholz. Für den zukünftigen Bedarf von insgesamt etwa 1,3 Mio. t/a sollen neben regionalen auch überregionale Quellen „unter strenger Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien“ genutzt werden.

Aktuell gibt es keine Planungen zur Lieferung von liberianischem Holz nach Berlin. Sollte es zukünftig zu einer Holzbeschaffung aus Liberia für die Berliner Vattenfall-Heizkraftwerke kommen, werde die nachhaltige Beschaffung durch die Anwendung der zwischen dem Land Berlin und Vattenfall vereinbarten Nachhaltigkeitskriterien gewährleistet, so die Senatsverwaltung. Als geeignete Überprüfungssysteme werden unter anderem FSC (Forest Stewardship Council) und PEFC (Programe for Endorsement of Forest Certification) aufgeführt.
 

fp

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