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Beitrag von Wald und Holz in Hessen stärken

Der Landesbeirat Holz Hessen anlässlich der Bekanntgabe des amtlichen Endergebnisses der Landtagswahl in Hessen: Nun gilt es zügig die Koalitionsverhandlungen aufzunehmen, um die Potenziale von Wald und Holz in Hessen auszuschöpfen.

„Die kommenden Jahre bieten spannende Herausforderungen, bei denen Wald und Holz einen wichtigen Beitrag leisten können. Die Potenziale unserer Branche liegen in der Verwendung des heimischen Holzes zur Stärkung des Klimaschutzes, regionaler Wertschöpfungsketten und gleichwertiger Lebensverhältnisse“, erläutert der Vorsitzende des Landesbeirates Holz Hessen, Lars Schmidt.

Impulse durch Holznutzung in Stadt und Land

Der Landesbeirat Holz Hessen, als Zusammenschluss der Verbände aus Wald- und Holzwirtschaft, weist seit Jahren auf die Möglichkeiten der Wald- und Holznutzung hin. In den nun anstehenden Koalitionsverhandlungen sieht Schmidt nun eine Chance, neben der Bedeutung des Waldes, die Klimaschutzfunktion von Holz in die Gesellschaft zu tragen. „Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass die Holznutzung einen größeren Beitrag zum Klimaschutz leistet, als die bloße Kohlenstoffspeicherung im Wald.“ Holz als Baustoff kann durch seinen hohen Vorfertigungsgrad und sein geringes Gewicht speziell in den Ballungsgebieten klimafreundlichen Wohnraum schaffen. Darüber hinaus trägt die Nutzung der Reststoffe und Nebenprodukte als CO₂-neutraler Brennstoff zum Klimaschutz und dem Ausbau erneuerbarer Energien bei. In der letzten Legislaturperiode wurde mit der Novelle der Landesbauordnung Hessen die Grundlage für holzbaufreundliche Rahmenbedingungen gelegt. Nun gilt es entsprechend der hessischen Klimaschutzstrategie die Holzbauquote zu entwickeln.

Rahmenbedingungen in den ländlichen Regionen verbessern

Neben den Chancen sieht sich die Branche Wald und Holz mit Herausforderungen in den ländlichen Regionen konfrontiert. Der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern treffe den ländlichen Raum besonders. Lange habe die Politik kleinere und mittelständische Betriebe in diesen Regionen vernachlässigt. „Um jedoch gleichwertige Lebensverhältnisse im urbanen und ländlichen Raum zu erreichen, sind neben der Fachkräftesicherung auch der Ausbau der Infrastruktur und Bürokratieabbau notwendig“, so Schmidt. Andernfalls wären gerade die mittelständischen Betriebe der Forst- und Holzwirtschaft in Gefahr, ohne die die Klimaschutzziele nicht erreichbar sind und die entscheidend zur Wertschöpfung und Beschäftigung im ländlichen Raum beitragen.

Positionen Landesbeirat Holz Hessen

Red./Quelle: Landesbeirat Holz Hessen

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