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Beifäller können scheinselbstständig sein

Freiberuflich tätige Maschinenfahrer werden von den Trägern der Sozialversicherung gerne als scheinselbstständig eingestuft. Wie der Berufsverband der Forstunternehmer in Bayern (FiB) mitteilt, kann dies auch bei selbstständigen Beifällern passieren, die Bäume bei Gassenabständen über 20 m in die Kranreichweite des Harvesters zufällen. Entsprechende Bescheide der Rentenversicherung liegen dem Verband vor.

Scheinselbstständiger Beifäller

Selbst wenn der Beifäller eine eigene Motorsäge stellt oder diese Tätigkeit nicht durchgehend ausübt, sei dies der Fall. Ein Grund dafür: Der Motorsägenführer ist in die Arbeitsabläufe des Unternehmens eingebunden. Anders ist es nach Auskunft des Verbandes nur, wenn die Beifällarbeiten entkoppelt von der Einschlagsarbeit des Forstunternehmens stattfinden. Dann liegen schon alle zugefällten Stämme für den Harvester bereit, wenn das Unternehmen an den Hiebsort kommt.

Oliver Gabriel

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