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Beachtliche Preise auf der Wertholzversteigerung Mecklenburg-Vorpommern

Den Spitzenwert bei der am 22.1.2015 durchgeführten 24. Wertholzversteigerung des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Linstow erzielte eine Stieleiche der Hansestadt Rostock mit 1.450 €/Fm. Den Stamm ersteigerte ein Furnierwerk aus Bayern.
Insgesamt wurden bei dem diesjährigen Meistgebotstermin 508 Fm Laubwertholz von 12 Baumarten versteigert. Fast die gesamte Angebotsmenge konnte verkauft werden. Die beteiligten Waldbesitzer des Landes erzielten einen Erlös von ca. 200.000 €.
Elf Unternehmen aus der Furnier- und Sägeindustrie sowie des Holzhandels der gesamten Bundesrepublik und des Auslands erhielten Zuschläge. Aus dem benachbarten Ausland beteiligte sich ein polnisches Sägewerk an der Auktion.
Als Renner bei der diesjährigen Versteigerung erwies sich erneut die Eiche. Sie wurde sehr gut beboten und viele Einzelstämme erzielten hervorragende Preise. Der teuerste Eichenstamm brachte bei einem Festgehalt von 5,29 Fm insgesamt stattliche 7.670 € ein. Erfreulich war für die Anbieterseite auch wieder das Ergebnis der Esche. Das Höchstgebot brachte 430 €/Fm für einen Eschenstamm aus dem Forstamat Dargun. Aber auch einzelne Stämme anderer Baumarten brachten beachtliche Preise für die Anbieter. So wurde zum Beispiel eine Kirsche für 480 €/Fm verkauft.
Die an der Versteigerung beteiligten Waldbesitzer waren mit dem Ergebnis insgesamt sehr zufrieden. Neben der Landesforstanstalt als Hauptanbieter beteiligten sich auch 10 kommunale und private Waldbesitzer mit Werthölzern am diesjährigen Meistgebotstermin. Unter ihnen befanden sich die Universität Greifswald sowie die Städte Rostock, Greifswald und Woldegk.
LU Mecklenburg-Vorpommern

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