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Junge Holztransporteure diskutieren in Berlin

Junge Holztransporteure bilden Netzwerk

Der Fahrermangel zwingt die Holztransport-Banche dazu, Impulse für ihren Fortbestand zu setzen Die Bundesvereinigung des Holztransportgewerbes (BdHG) hat aus diesem Grund im November 2017 erstmalig das Forum Junge Holztransporteure veranstaltet.

Es war ein erfolgreiches Treffen, denn in Berlin kamen am 24. und 25. November Teilnehmer aus Transportunternehmen, Aufbaufirmen, Forstservice und Industrie zusammen. Es handelte sich um junge Führungskräfte, die künftig in oder mit dem Holztransport arbeiten werden. Das Profil dieser gelungen Veranstaltung soll weiter als Plattform zum Netzwerken und professionellen Austausch ausgebaut werden und steht ausdrücklich allen Clusterpartnern offen. „Die Zukunft des Holztransportes mitgestalten“ – so lautete das Motto des ersten Forums Junge Holztransporteure, zu dem sich knapp 40 Interessenten getroffen haben.

Externe Referenten

Als externe Referenten und Diskussionspartner hatte die Bundesvereinigung des Holztransport-Gewerbes (BdHG) eingeladen: Dr. Denny Ohnesorge von der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher (AGR), Prof. Dr. Holger Wassermann von der FOM Hochschule Berlin und Frank Schach von der Unternehmensberatung Intagus GmbH. Als branchen-interne Referenten berichteten über ihre ganz unterschiedlichen Erfahrungen bei der Betriebsübernahme Dr. Malte Borcherding (Gebr. Helmecke GmbH & Co. KG, Coppenbrügge) sowie Maik Ungefroren (Transporte und Baustoffe, Südharz-Schwenda).

Um jedes Unternehmen  kämpfen

Der Gedanke, eine spezielle Veranstaltung für jüngere Unternehmensmitarbeiter anzubieten, geht zurück auf den Vorsitzenden der BdHG, Dietmar Reith. Denn, betonte Geschäftsführer Marco Burkhardt in seiner Begrüßung, „wir müssen um jedes Unternehmen am Markt kämpfen“. Vom BdHG-Vorstand begleitete Christian Kleinheinz die zwei Veranstaltungstage. Bereits am ersten Veranstaltungstag wäre ein „eigener Geist“ zu spüren gewesen, meinte der BdHG-Geschäftsführer Marco Burkhardt. Dazu motiviert, sich für ein Netzwerk Junge Holztransporteure einzusetzen, hat wohl auch das gemeinsame Abendessen im Restaurant. Denn das von Burkhardt erfragte Meinungsbild, ob der BdHG-Vorstand ein „Forum Junge Holztransporteure“ als neues Format auflegen sollte, fiel durchweg positiv aus.

Es sei eine gute Ergänzung zum Unternehmertag und biete der jüngeren Generation einmal im Jahr ihr eigenes Format, nahm Burkhardt als Leitgedanken mit. Nicht nur das, es boten sich sofort auch mehrere Teilnehmer an, für ein solches Netzwerk aktiv zu werden. Es gelte, brachte es Christian Kleinheinz schließlich auf den Punkt, die Jugend bei der Stange zu halten, denn im Holztransport sei Leidenschaft gefragt: „Das gilt für jedes Gewerbe, aber für unseres ganz besonders.“

 

In der Januar-Ausgabe der Forst & Technik berichten wir ausführlich über diese Veranstaltung.

Stephan Loboda

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