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Telematik im Holztransport

Telematik im Holztransport

Am 6. November informieren sich Holzindustrie und Logistikbranche in Frankfurt a. M. über den Stand der Telematik im Holztransport und diskutieren Anforderungen und Chancen zur Logistikoptimierung.

Telematiksysteme haben Einzug in das Holztransportgewerbe gehalten: Die Technologie bietet nicht nur ad-hoc-Informationen zum Standort und zu aktuellen Servicedaten der Fahrzeuge, sondern ist auch Basis für viele weitere Anwendungen. Deutlich ist jedoch auch, dass die Potenziale der Systeme noch nicht umfassend genutzt werden.
Dietmar Reith, Vorsitzender der Bundesvereinigung des Holztransport-Gewerbes (BdHG) erläutert: „Mit dem Einsatz von Telematiksystemen lassen sich die Routenplanung und Lieferkette zuverlässig optimieren und so unsere Geschäftsabläufe vereinfachen. Was eine breite Einführung befördern würde, sind einheitliche Standards und wettbewerbsfähige Angebote bei den Telematiksystemen.“ Bei vielen Anbietern ist das essenzielle offline-Kartenmaterial und der Waldwegedatensatz der nicht öffentlichen Waldinfrastruktur von der NavLog GmbH keine Inklusivleistung, sondern muss von den Speditionen zugekauft werden.

„Die Verbreitung und Nutzung von Telematiksystemen in der Holztransportbranche ist auf einem guten Weg, um jedoch die Potenziale vollumfänglich ausgeschöpften zu können, müssen wir an den Schnittstellen des Datenaustausches in der Lieferkette besser werden“, fasst Dr. Denny Ohnesorge, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher (AGR), seine Eindrücke aus der Veranstaltung zusammen. „Das Logistikforum bringt Dienstleister, Spediteure und Holzindustrie an einen Tisch, um die zukünftige Entwicklung zu diskutieren und die Verbreitung der Systeme zu fördern.“

Auf der Tagung in Frankfurt am Main stellen unter anderem Scania, DB Fleetboard, GeoMail, Logiball und Forstware Informationssysteme ihre Telematiksysteme und Dienstleistungen vor. Die anschließende Diskussion beleuchtet die praktischen Anforderungen an solche Systeme sowie die Chancen und Hemmnisse einer breiten Einführung von Telematiksystemen im Holztransportgewerbe.
Logistikprojekt HoLoBaWü
Neben dem Fachaustausch sowie der Vorstellung von Anwendungsbeispielen präsentiert am Nachmittag Lukas Freise, Projektmanager bei der AGR, die Ergebnisse des Logistikprojekts HoLoBaWü: Die Studie hat exemplarisch die aktuelle Situation des Holztransportgewerbes in Baden-Württemberg analysiert und ist der Frage nachgegangen, wie sich eine Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichtes auf die Infrastruktur auswirken würde.
Der Einladung von BdHG und AGR zum Logistikforum folgten mehr als 60 Unternehmensvertreter. 
AGR

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