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Schäden in den Wäldern Brandenburgs durch Sturm Xavier

Der Herbststurm Xavier hat im Land Brandenburg deutlich sichtbare Spuren hinterlassen. Regional ist die Betroffenheit sehr unterschiedlich aber für alle Brandenburger erkennbar. Teilweise kaum betretbare Waldflächen, umgestürzte Einzelbäume und Kronenabbrüche. Der Boden ist vom vielen Regen aufgeweicht und es können noch weitere Bäume umstürzen.

Die Förster und Waldbesitzer inspizieren ihre Reviere und die Waldarbeiter des Landesbetriebes Forst Brandenburg (LFB) arbeiten mit forstlichen Dienstleistern auf Hochtouren um Waldwege freizuschneiden und diese von Stämmen und Ästen zu beräumen.

Etwa 1 Mio. Fm Sturmholz

Die Schadmenge für den Gesamtwald im Land Brandenburg beträgt schätzungsweise 1 Mio. Fm. In einem normalen Wirtschaftsjahr werden in den 1,1 Mio. ha Wald Brandenburgs zirka 4,5 Mio. Fm geerntet. Somit wurde durch den Sturm fast ein Viertel der Jahreseinschlagsmenge umgeworfen. Diese Holzmenge hat einen durchschnittlichen Wert von zirka 48 Mio. €.

Weil viele Waldgebiete schwer zugänglich sind gehen die Schätzungen und Aufräumarbeiten weiter. In zwei bis drei Wochen werden konkrete Zahlen zu den betroffenen Baumarten und genauere Schadholzmengen zur Verfügung stehen.

Die Zuständigkeit für die Beseitigung der Gefahr liegt beim jeweiligen Waldbesitzer. Die Revierförster des Landesforstbetriebs stehen für die Beratung der betroffenen Waldbesitzer zur Verfügung.

MLUL Brandenburg

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