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Bei den Walderlebnistagen im Forstbetrieb Allersberg der Bayerischen Staatsforsten bei Altenhofen/Hilpoltstein nahmen insgesamt 220 bis 240 Kindern teil.

Walderlebnistage in Hilpoltstein

Am 2. November fanden die Walderlebnistage für die dritten Klassen der drei Grundschulen Hilpoltstein, Meckenhausen und Georgensgmünd im Bereich des Forstrevieres Georgensgmünd, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Roth, zum 19. Mal statt.

An den Walderlebnistagen an zwei Terminen, am 9. und 19. Oktober 2018, kamen jeweils fünf bis sechs Schulklassen mit insgesamt 220 bis 240 Kindern in den Wald des Forstbetriebes Allersberg der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) bei Altenhofen/Hilpoltstein.

Angefangen haben die Waldjugendspiele am früherem Forstamt für ein bis zwei Schulen pro Jahr, bei denen das gesamte Forstamtspersonal zum Einsatz kam. Im Jahr 2000 wurde die Veranstaltung neu konzipiert: AELF-Revierleiter Herbert Meyer baute im Wald auf einem Rundweg von drei km Länge zehn Stationen auf. An diesen Stationen wurden Aufgaben wie Pfundiges Sägespiel, Baumstammweitwurf, Kimspiel und Baumartenkenntnis von den Kindern gelöst, damit Punkte gesammelt und in einem Laufzettel erfasst.

Praktische Vorführung auf den Walderlebnistagen

Forstwirtschaftsmeister Anton Schneck und ein Auszubildenden im Beruf Forstwirt des Forstbetriebes Allersberg der BaySF begrüßten die Kinder an der „Willkommensstation“. Schneck zeigte und erklärte gebräuchliche Waldarbeiterwerkzeuge und führte sie praktisch vor. Hier war von den Kinder viel Aufmerksamkeit gefordert, da sie an einer der Stationen dieses frisch erworbene Wissen unter Beweis stellen mussten, um Punkte sammeln zu können.

Anschließend wurden Gruppen aus vier bis sechs Schülern gebildet, die selbstständig die einzelnen Stationen ansteuerten, um dort die Aufgaben zu lösen. Zum Schluss erfolgte keine Reihung der Gruppen nach Punktzahl wie bei regulären Waldjugendspielen. Jeder Schüler erhielt eine Urkunde mit der erreichten Gruppenpunktzahl und war somit erfolgreicher Teilnehmer des Walderlebnistagparcours.

Am Ende des Rundweges erreichten die Schüler wieder die „Willkommensstation“. Dort waren mehrere Feuerstellen vorbereitet, an denen die Kinder Stockbrotteig an Haselnussstecken rösteten. Der BaySF-Forstwirtschaftsmeister Anton Schneck fertigte derweilen mit der Motorsäge Skulpturen aus Lärchenholz an. Es entstanden Pilze, Igel, Eichhörnchen und Wildschweine. Zum Abschluss durfte sich jede Klasse eines der Objekte aussuchen und an die Schule mitnehmen.

Die dieses Jahr erstmals vom Forstbetrieb Allersberg bereitgestellten Waldbüchlein wurden an die teilnehmenden Schüler verteilt. Die orangeroten BaySF-Käppis werden an die ersten Schulklassen für Ausflüge und Wandertage ausgegeben.

BaySF

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