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Bayern: Greenpeace-Klage abgewiesen

Das Verwaltungsgericht Regensburg hat am 10. Oktober eine Klage von Greenpeace gegen die Bayerischen Staatsforsten vollumfänglich abgewiesen, mit der Greenpeace vor allem die Herausgabe von detaillierten Einzelbestands- und -planungsdaten von über 140 Jahre alten Laub- und Buchenwäldern nach dem Bayerischen Umweltinformationsgesetz verlangt hatte. Die Klage war Teil der Kampagne „Schützt die alten Buchenwälder“ von Greenpeace. Das Verwaltungsgericht bestätigte jetzt die Rechtsposition der Bayerischen Staatsforsten.Die Bayerischen Staatsforsten hatten Greenpeace bereits Anfang 2012 umfangreiche Daten über die Bewirtschaftung des bayerischen Staatswalds zur Verfügung gestellt. In der mündlichen Verhandlung beim Verwaltungsgericht wurde auch hervorgehoben, dass auf der Homepage der Bayerischen Staatsforsten bereits zahlreiche Umweltinformationen veröffentlicht sind. So sind z. B. alle naturschutzfachlich besonders wertvollen, sehr alten Klasse-1-Waldbestände mit genauer Lage, Größe, Baumartenzusammensetzung, Alter und Naturschutzstatus über eine interaktive Karte einsehbar. Zusätzlich befinden sich dort Regionale Naturschutzkonzepte der Forstbetriebe. Damit und mit der Veröffentlichung einer Vielzahl umweltrelevanter Daten in Jahres- und Nachhaltigkeitsberichten sowie Statistikbänden zeigen die Bayerischen Staatsforsten, dass sie ein transparentes Unternehmen sind und die Bürger in Bayern sich ein umfassendes Bild über die Staatswaldbewirtschaftung machen können.

BaySf

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