Forstbetrieb

Bayerische Staatsforsten erneut ausgezeichnet

Bearbeitet von Martin Steinfath

Wald und Familie in Einklang zu bringen, das ist das Ziel der Bayerischen Staatsforsten. Nun ist das Unternehmen erneut als familienfreundlicher Betrieb ausgezeichnet worden und darf für weitere drei Jahre das Zertifikat „berufundfamilie“ führen.

„Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein entscheidender Baustein für unsere Attraktivität als Arbeitgeber. Ziel ist es nicht nur, gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halten und neue zu uns ins Unternehmen zu holen. Familienfreundlichkeit ist darüber hinaus ein wesentlicher Baustein in unserer modernen Unternehmenskultur“, betont Personalvorstand Reinhardt Neft. „Die erneute Zertifizierung zeigt, dass uns die Umsetzung gut gelingt.“

Um die entsprechenden Standards im Unternehmen zu sichern und weitere Verbesserungen zu erarbeiten, hat eine Auditorin in den letzten Monaten ein sogenanntes Dialogverfahren bei den Bayerischen Staatsforsten durchgeführt. Dazu zählen Telefoninterviews und Gespräche mit Vorstand, Führungskräften, Beschäftigten, Personalräten sowie den Gleichstellungsbeauftragten. So ist die Teilzeitquote in den letzten 3 Jahren kontinuierlich gestiegen und hat aktuell mit 23,4 % einen neuen Höchststand erreicht. Personalchef Christoph Baudisch: „Wir bieten ein extrem flexibles Modell an, das genau auf die Bedürfnisse unserer Beschäftigten und deren Lebenssituation zugeschnitten ist.“ So sind Wochenarbeitszeiten von 4 bis 39 Stunden möglich. Auch der Frauenanteil ist mit 18,5 % auf einem neuen Höchststand – wobei man hier beachten muss, dass die körperlich schwere Waldarbeit fast ausschließlich eine Männerdomäne ist.

Das neue Zertifikat wurde zum 30.9.2021 bestätigt und ist gilt drei Jahre. „Wir wollen das bisher Erreichte sichern und die neuen Maßnahmen konsequent umsetzen. Schwerpunkte auf diesem Weg sind der Ausbau von Lösungen im Bereich Homeoffice und Mobiles Arbeiten sowie die Förderungen von Frauen für und in Führungspositionen“, so Neft.

BaySf