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BaySf erhalten erneut Arbeitssicherheits-Zertifikat

BaySf erhalten erneut Arbeitssicherheits-Zertifikat

Immer noch gehört die Waldarbeit und die Holzernte zu den gefährlichsten Tätigkeiten in Deutschland. Die Arbeitssicherheit hat daher bei den Bayerischen Staatsforsten einen sehr hohen Stellenwert. Neben der Ausstattung mit modernster Waldarbeiterschutzkleidung, Sicherheitsbeauftragten an den regionalen Forstbetrieben sowie regelmäßigen Schulungen, die die Sensibilität erhöhen, setzt das Forstunternehmen seit 2009 auf das vom Freistaat Bayern und der Wirtschaft entwickelte Arbeitsschutzmanagementsystem OHRIS (Occupational Health- and Risk-Managementsystem). Das Gewerbeaufsichtsamt bei der Regierung der Oberpfalz hat das OHRIS-Arbeitsschutzmanagementsystem der Bayerischen Staatsforsten turnusmäßig einer Systemprüfung unterzogen und neuerlich anerkannt. Regierungspräsidentin Brigitta Brunner überreichte am 24. Juni anlässlich einer kleinen Feierstunde an den Vorstand der Bayerischen Staatsforsten, Reinhardt Neft, das neue OHRIS-Zertifikat. Wer sich nachhaltig Wirtschaften auf die Fahne schreibt, darf den Schutz der Beschäftigten nicht vernachlässigen. Die vielfältigen Anforderungen und Aufgaben bei der Bewirtschaftung des Staatswaldes können dauerhaft nur durch motivierte, gesunde und leistungsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfüllt werden, so Neft.
OHRIS: Systematische Arbeitssicherheit

OHRIS sieht die konsequente Einbindung und Umsetzung des Arbeitsschutzes im betriebsinternen Managementsystem und damit in die Strukturen und die Abläufe eines Unternehmens vor. Seit Bestehen von OHRIS im Jahr 1998 haben über 270 bayerische Unternehmen mit insgesamt mehr als 140 000 Beschäftigten ein Arbeitsschutzmanagementsystem auf der Grundlage von OHRIS eingeführt und dadurch ihren Arbeitsschutz und die Anlagensicherheit weiter verbessert: Große Automobilhersteller, Chemiefabriken und Energieversorger gehören ebenso dazu wie kleine Handwerksbetriebe der unterschiedlichsten Branchen.

Bayerische Staatsforsten

Die Bayerischen Staatsforsten sind mit einer Fläche von rund 805 000 ha und mit knapp 2 800 Beschäftigten das größte deutsche Forstunternehmen. Die Bayerischen Staatsforsten bewirtschaften den gesamten bayerischen Staatswald. Und das nach klaren Vorgaben: Natur bewahren. Profitabilität sichern. Dem Menschen dienen. Nachhaltige, naturnahe Forstwirtschaft, so wie sie bei den Bayerischen Staatsforsten gelebt wird, wird allen gerecht: den Menschen, die im Wald arbeiten oder sich erholen wollen, der Gesellschaft, die den nachwachsenden, umweltfreundlichen Rohstoff Holz zunehmend nachfragt, und den Tieren und Pflanzen, für die der Wald wertvollen Lebensraum bietet. Im Rahmen der Arbeitssicherheitsanstrengungen konnten die absoluten Unfallzahlen seit 2004 von 276 auf 192 gesenkt werden.

Mehr Infos zum OHRIS: www.lgl.bayern.de

 

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