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Bayerns Waldfläche weiter gewachsen

Die Waldfläche in Bayern ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Wie Forstminister Helmut Brunner in München mitteilte, wurden 2010 rund 547 Hektar Wald neu aufgeforstet und 341 Hektar gerodet. Die landesweite Zunahme um insgesamt 205 Hektar entspricht etwa der Fläche von 285 Fußballfeldern. Bereits seit 30 Jahren in Folge steigt damit die Waldfläche im Freistaat entgegen dem weltweiten Abwärtstrend an. In diesem Zeitraum wuchs sie um mehr als 16 000 Hektar – eine Fläche, die doppelt so groß ist wie der Chiemsee. Die Zahlen belegen laut Brunner die erfolgreiche Umsetzung einer wesentlichen Vorgabe der bayerischen Forstpolitik: den Erhalt und die Mehrung der Waldfläche. Mit rund 2,5 Millionen Hektar ist der Freistaat das waldreichste Bundesland.
Dem Minister zufolge waren bei den Erstaufforstungen die Privatwaldbesitzer mit knapp 500 Hektar besonders aktiv. Seit Jahren leisten sie mit ihren Aufforstungen, die der Freistaat finanziell unterstützt, einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt der Biodiversität. Besonders erfreut zeigte sich Brunner über die Waldflächenzunahme in der bevölkerungsreichen Region München sowie in der Industrieregion Mittelfranken. Gerade dort erbringen die Wälder durch ihre vielfältigen Schutz- und Erholungsfunktionen wichtige Gemeinwohlleistungen.
BSfELF

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