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Bayerns Waldfläche nimmt weiter zu

Die Waldfläche in Bayern ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Wie Forstminister Helmut Brunner in München mitteilte, wurden 2011 mehr als 430 Hektar Wald neu aufgeforstet und 321 Hektar gerodet. Die landesweite Zunahme um insgesamt 110 Hektar entspricht etwa der Fläche von 153 Fußballfeldern. Bereits seit 30 Jahren in Folge steigt damit die Waldfläche im Freistaat entgegen dem weltweiten Abwärtstrend an. In diesem Zeitraum wuchs sie um mehr als 16.000 Hektar – eine Fläche, doppelt so groß wie der Chiemsee. Die Zahlen belegen laut Brunner eindeutig die erfolgreiche Umsetzung einer wesentlichen Vorgabe der bayerischen Forstpolitik: den Erhalt und die Mehrung der Waldfläche.
Mit rund 2,5 Millionen Hektar ist der Freistaat das waldreichste Bundesland. Die Privatwaldbesitzer waren nach Angaben des Ministers mit knapp 350 Hektar bei Erstaufforstungen besonders aktiv. Seit Jahren leisten sie mit ihren Aufforstungen, die der Freistaat finanziell unterstützt, einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt der Biodiversität. Besonders erfreut zeigte sich Brunner über die Waldflächenzunahme in den bevölkerungsreichen Regionen München und Regensburg. Gerade dort erbringen Wälder durch ihre vielfältigen Schutz- und Erholungsfunktionen wertvolle Gemeinwohlleistungen. Zudem liefern sie den nachwachsenden Rohstoff Holz.
Die Waldflächenbilanz nach Regionen und Besitzarten
StMELF

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