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Förster untersuchen Bayerns Bäume

Bayerns Bäume unter der Lupe

Bayerns Bäume werden auch in diesem Jahr wieder auf ihren Gesundheitszustand hin untersucht. Wie Forstminister Helmut Brunner in München mitteilte, sind dazu ab dem 18. Juli 38 speziell geschulte Försterinnen und Förster landesweit unterwegs. Ausgerüstet mit Fernglas, Feldcomputer und Navigationsgerät kontrollieren sie an 372 Inventurpunkten auf Grundlage eines 8 x 8 Kilometer-Rasters Laub und Nadeln von rund 9 000 Bäumen. Zusätzlich werden Schäden durch Pilz- oder Insektenbefall sowie durch Sturm, Hagel und Trockenheit erfasst.
Die Außenaufnahmen dauern bis Anfang August. Anschließend wertet die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) in Freising, die auch die Inventur organisiert,  die erhobenen Daten aus. Ende des Jahres werden die Ergebnisse gemeinsam mit Angaben zur Entwicklung des Waldes und der Forstwirtschaft im Freistaat in einem detaillierten Waldbericht veröffentlicht. Die durch Verknüpfung mit den Daten der Bodenzustandserhebung und der Bundeswaldinventur gewonnenen Erkenntnisse liefern laut Brunner wichtige Hinweise zur Beantwortung zentraler forstpolitischer Fragen, etwa zur Risikoabschätzung der Folgen des Klimawandels oder zur Rolle der Wälder als Kohlenstoffspeicher.
 

Waldzustandserhebung in Bayern

 
StMELF

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