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Bayern: Sachverständigenrat für Bioökonomie berufen

Bayern: Sachverständigenrat für Bioökonomie berufen

Wie können wir biologische Ressourcen nachhaltig nutzen und wie eine gesunde Ernährung der Gesellschaft sicherstellen? Mit zukunftsträchtigen Fragen wie diesen beschäftigt sich die Bioökonomie. Um die Entwicklung zu einer biobasierten, nachhaltigen Wirtschaft zu begleiten und die Chancen für die Ernährungs-, Land- und Forstwirtschaft zu nutzen, hat Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die Initiative „Bioökonomie für Bayern!“ gestartet und dazu einen Sachverständigenrat berufen.
„Angesichts der großen Bedeutung der Bioökonomie für die Zukunft Bayerns wollen wir die Landwirte, Waldbauern und den ganzen ländlichen Raum an dieser Entwicklung aktiv teilhaben lassen“, sagte Brunner am 27. April in München.
Der neue Sachverständigenrat soll dabei für wichtige Impulse sorgen und die Grundlage für eine neue Politikstrategie schaffen. Das zehnköpfige Gremium ist paritätisch mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft besetzt, die alle engen Bezug zur Ernährungs-, Land-, und Forstwirtschaft haben. Der Sachverständigenrat ist zunächst auf drei Jahre berufen und wird sich zweimal im Jahr treffen.
Von der Arbeit verspricht sich der Minister Antworten auf Fragen wie: Welche Entwicklungen und Trends sind interessant? Welche Ansätze sind Erfolg versprechend? Welche Technologien sind gesellschaftlich akzeptiert? Wie können Rahmenbedingungen verbessert werden? Zur Unterstützung hat er dem Gremium eine eigene Geschäftsstelle am Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing eingerichtet. „Der international anerkannte Bio-Ressourcen-Standort Straubing ist für diese Arbeit ideal“, so Brunner.
StMELF

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