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12 000 feste Rettungstreffpunkte sollen in Bayerns Wäldern installiert werden. So sieht das einheitliche Schild mit einem nummerierten Treffpunkt aus. Foto: StMELF

Bayern: Rettungskette Forst soll für mehr Sicherheit sorgen

In Bayerns Wäldern soll künftig eine landesweite Rettungskette Forst für mehr Sicherheit sorgen. Kern dieses neuen Rettungssystems sind 12 000 fixe Rettungstreffpunkte, die bis 2014 in allen privaten, kommunalen und staatlichen Wäldern installiert werden. Im Durchschnitt wird es dann alle 2,5 Kilometer ein einheitliches Schild mit einem nummerierten Treffpunkt für Rettungskräfte geben. „Wenn das System landesweit steht, muss bei einem Notruf nur noch die Nummer des nächsten Treffpunkts genannt werden und die Rettungskräfte können von dort aus rasch und sicher zum Unfallort gelotst werden“, so Forstminister Helmut Brunner, der am 3. Juni den Aufbau der landesweiten Rettungskette Forst gestartet hat.

Vor allem bei der Waldarbeit kommt es nach den Worten des Ministers trotz vieler Vorkehrungen immer wieder zu Unfällen. Allein im vergangenen Jahr wurden in Bayern 4 000 Unfälle bei der Waldarbeit gemeldet, 16 davon mit tödlichem Ausgang. Auch Freizeitsportler und Erholungssuchende können sich im Wald schwer verletzen, sie sind aber bei der genauen Ortsangabe oft überfordert. Daher wird das System von Orientierungspunkten ergänzt durch eine neu entwickelte und kostenfrei herunterladbare Rettungs-App für Smartphones. Sie soll bereits in Kürze zur Verfügung stehen und dann sukzessive mit den installierten Rettungspunkten aktualisiert werden. Anfang des kommenden Jahres werden alle bayerischen Rettungstreffpunkte online und für Handys verfügbar sein.

 
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Tipps für eine professionelle Erste Hilfe bei Unfällen im Wald gibt es auch im Faltblatt Richitig Retten der Bayerischen Forstverwaltung. Foto: StMELF 12 000 feste Rettungstreffpunkte sollen in Bayerns Wäldern installiert werden. So sieht das einheitliche Schild mit einem nummerierten Treffpunkt aus. Foto: StMELF

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