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Bayern: Mehr Försterinnen im Staatswald

Bayern: Mehr Försterinnen im Staatswald

Die Forstwirtschaft gilt nach wie vor und weit verbreitet als Männerdomäne. Jedoch haben Frauen längst bewiesen, dass sie im Beruf „Förster“ genauso gut „ihren Mann stehen“ können wie ihre männlichen Kollegen. Nachdem auch bei den Bayerischen Staatsforsten (BaySF) die Försterinnen mit 8 % immer noch deutlich unterrepräsentiert sind, hat sich das Unternehmen in seiner Personalstrategie 2020 und in seinem Gleichstellungskonzept zum Ziel gesetzt, langfristig den Frauenanteil in diesem Bereich zu erhöhen.
Frauen haben bei der BaySF sehr gute Chancen
Eine Untersuchung der Einstellungssituation der Försterinnen und Förster in der dritten Qualifikationsebene (früher gehobener Dienst) der letzten Jahre hat nun ein erfreuliches Ergebnis gebracht: Gemessen am Anteil der Bewerbungen haben Frauen sehr gute Chancen, bei der BaySF eingestellt zu werden.
Während bei den Bewerbungen um eine Stelle in der dritten Qualifikationsebene im Schnitt nur jede sechste Person weiblich war, ist bei den Eingestellten schon jede vierte Person eine Frau. Dies entspricht auch in etwa der weiblichen Absolventenquote des Bachelorstudiengangs Forstingenieurwesen der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, die für gewöhnlich bei etwa 26 % liegt. Ähnlich hoch lag in den letzten Jahren der Frauenanteil bei den Forstinspektorenprüfungen (im Jahr 2012 rund 24 %).
Auch zukünftig plant die BaySF vermehrt auf Frauen zu setzen, so dass sich das Försterbild im bayerischen Staatswald weiter ändern wird. Dabei sind Eignung, Leistung und Befähigung für die Einstellung bei den Bayerischen Staatsforsten entscheidend. Neben dem Ergebnis der Forstinspektorenprüfung werden die Kriterien in einem jährlich stattfindenden Assessment Center der BaySF ermittelt.
BaySF

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