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BaySF-Vorstandsvorsitzender Martin Neumeyer (M.) mit dem ehemaligen Weißenhorner Forstbetriebsleiter Volker Fiedler (2. v. r, mit Ehefrau Ute) und Nachfolgerin Linda Madl (2. v. l. mit Ehemann Wolfgang)

Bayern: Forstbetrieb Weißenhorn unter neuer Führung

Generationswechsel am Forstbetrieb Weißenhorn: Linda Madl übernahm am 1. Juli die Verantwortung für die rund 14.500 ha Staatswald. Sie folgt damit auf Volker Fiedler, der sich nach rund 41 Jahren im Forstdienst in den Ruhestand verabschiedet.

Ein verdienter Forstmann geht, eine hochqualifizierte Nachfolgerin kommt. So fasste der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer, den Wechsel in der Betriebsleitung des Forstbetriebs Weißenhorn zusammen. „Unter waldbaulich nicht einfachen Voraussetzungen haben Sie Großes geleistet“, lobte Neumeyer den scheidenden Forstbetriebsleiter Volker Fiedler. „Gerade der Roggenburger Forst und die Auwälder an Iller und Donau bergen ja so manche Herausforderung.“ Der Waldumbau, so Neumeyer weiter, habe in Weißenhorn unter Fiedlers Federführung enorme Fortschritte gemacht: „Ich bin mir sicher, dass Ihre Nachfolgerin die hervorragende Arbeit fortsetzen wird.“

Zur Person Linda Madl

Die 39-jährige gebürtige Berlinerin Linda Madl hat an der technischen Universität Dresden Forstwissenschaft studiert. Nach dem Referendariat begann sie ihren Werdegang 2008 bei den Bayerischen Staatsforsten in der Internen Revision. In den Jahren 2009 und 2010 war sie zur Unterstützung des Leitungsdienstes am Forstbetrieb Waldsassen, 2012 bei der Forsteinrichtung des Forstbetriebs Kelheim. Seit 2017 war Linda Madl stellvertretende Forstbetriebsleiterin in Wasserburg am Inn. „Ich übernehme einen gut aufgestellten Forstbetrieb mit einem hoch qualifizierten und engagierten Team. Darauf freue ich mich sehr“, so Madl. Sie werde sich den waldbaulichen Herausforderungen im Forstbetrieb weiterhin stellen und die gute Zusammenarbeit mit Ämtern, Behörden, Jägern und natürlich auch den Bürgerinnen und Bürgern der Region fortführen, kündigte Linda Madl an.

Zur Person Volker Fiedler

Volker Fiedler nahm seinen Abschied – mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wie er sagte. „Ich bin nach all der Zeit sehr verwachsen mit dem Betrieb und den Menschen. Aber ich freue mich auch darauf, nun mehr Zeit für Familie und Hobbies zu haben“, so Fiedler. Er dankte vor allem seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern „für das große Engagement über all die Jahre.“ Seine forstliche Laufbahn begann der gebürtige Oberfranke im Forstamt Kronach, später wechselte er zur Oberforstdirektion Bayreuth. Anfang der neunziger Jahre unterstützte Fiedler als Sachgebietsleiter an der Forstdirektion im sächsischen Chemnitz die Weiterentwicklung des dortigen Forstwesens, bis er 1994 zum Forstamtsleiter in Weißenhorn ernannt wurde und schließlich 2005 die Leitung des Forstbetriebs Weißenhorn der neu gegründeten Bayerischen Staatsforsten übernahm. Fiedler wird dem Forstbetrieb als Jäger verbunden bleiben.

Quelle: BaySF

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