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Bayern: Neue Fördermaßnahmen für klimatolerantere Wälder

Die bayerischen Waldbesitzer können ab sofort zusätzliche Fördermaßnahmen beantragen, um ihre Wälder fit für den Klimawandel zu machen. Wie Forstminister Helmut Brunner am 2. September mitteilte, soll mit der Ausweitung des Förderkatalogs gezielt der Aufbau zukunftsfähiger Wälder unterstützt werden. So wird künftig die Pflege sowie die erstmalige Durchforstung junger Nadelwälder mit 400 Euro pro Hektar bezuschusst. Diese Arbeiten dienen laut Brunner der frühzeitigen Stabilisierung und dem Erhalt von Mischbaumarten, unterbleiben aber bislang häufig wegen der damit verbundenen hohen Kosten.
Verbesserungen gibt es auch in den Bergwäldern: Sämtliche Waldumbau- und Pflegemaßnahmen werden dort künftig mit den bislang nur für ausgewiesene Schutzwälder geltenden höheren Fördersätzen bezuschusst. Nach Aussage des Ministers soll so den erschwerten Arbeitsbedingungen besser Rechnung getragen werden. Zuschüsse gibt es zudem für die schonende Holzrückung mit Pferden, die Pflege von Saatgut-Erntebeständen, die Sicherung der Verjüngung in Steilhängen und die Anlage von Holzlagerplätzen. Die Wiederbestockung kleinerer Bestandslücken im Zuge des Waldumbaus wird vereinfacht.
Für Fragen zur Förderabwicklung stehen den Waldbesitzern die Förster an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten als Ansprechpartner zur Verfügung.
Die Adressen der Ämter sowie eine Liste der forstlichen Fördermaßnahmen gibt es unter www.forst.bayern.de.
StMELF

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