Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service
Borkenkäfer: Bei der andauernden Brutanlage wird viel frisches Bohrmehl ausgeworfen, das derzeit gut zu sehen ist.

Bayern: Borkenkäfer-Befallskontrolle durchgehend erforderlich

Bei den Fichtenborkenkäfern in Bayern ist durch die sommerlichen Temperaturen ein Dauerschwärmen zu beobachten. Außerdem fliegen aktuell gleich mehrerer Käfergenerationen aus. Das berichtet die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) im Blickpunkt Waldschutz 10/2020.

Die Anlage der 2. Generation ist in weiten Bereichen Bayerns abgeschlossen. Die Elternkäfer fliegen aus, um eine weitere Geschwisterbruten anzulegen. Zugleich schwärmen seit Mitte Juli die Jungkäfer der ersten Geschwisterbrut von Anfang Mai aus.

Es überlagern sich somit mehrere Schwärmflüge, sodass mit erheblichem Stehendbefall gerechnet werden muss. Bei der andauernden Brutanlage wird viel frisches Bohrmehl ausgeworfen, das derzeit gut zu sehen ist.

Die Befallskontrolle ist jetzt nahezu durchgehend erforderlich

Die 2. Generation befindet sich in einigen der ausgelegten Bruthölzern bereits im Larvenstadium. Ein Ausflug dieser Generation ist je nach Witterung bis Ende August zu erwarten. Ab dem Ausflug der 1. Generation wird immer eine Abnahme der Anflüge an den Fallen beobachtet. Die gemeldeten Fangzahlen weisen „nur“ noch auf die Schwärmaktivität der Borkenkäfer hin und sind hinsichtlich des Stehendbefallrisikos deutlich weniger aussagekräftig als im Frühjahr.

Die aktuelle Gefährdungseinschätzung der ÄELF finden Sie unter www.borkenkaefer.org.

Quelle: LWF

Auch interessant

von