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Bayern: 14 Staatspreise für vorbildliche Waldbesitzer

Für die vorbildliche Bewirtschaftung und Pflege ihrer Wälder hat Forstminister Helmut Brunner 14 private und kommunale Waldbesitzer aus Bayern mit dem Staatspreis ausgezeichnet.

„Der Preis ist die verdiente Anerkennung Ihres langjährigen Einsatzes für den Wald und unsere Gesellschaft“, sagte Brunner am 19. November 2015 beim Festakt in der Münchner Residenz.
Nach seinen Worten haben sich die Preisträger seit Jahrzehnten in vorbildlicher Weise für den Aufbau naturnaher und artenreicher Mischwälder engagiert.
Die Auszeichnung wird seit 1997 alle zwei Jahre vergeben. Sie stand heuer angesichts des Aktionsjahrs Waldnaturschutz unter dem Motto „Aktiv für die Natur“. 43 Bewerber hatten sich dafür qualifiziert. Die von einer Fachjury ausgewählten Sieger erhielten jeweils eine Staatsmedaille und ein Preisgeld von 1.000 €.
Wir brauchen keine zusätzlichen Vorschriften, sondern Vorbilder
Nach Aussage des Ministers zielt die bayerische Forstpolitik darauf ab, Holznutzung und Naturschutz optimal miteinander in Einklang zu bringen. „Wir wollen gleichermaßen stabile, leistungsfähige und ökologisch wertvolle Wälder“, sagte Brunner und: „Die Preisträger zeigen in mustergültiger Weise, dass sich das auf ein und derselben Fläche hervorragend bewerkstelligen lässt.“
Mit dem Staatspreis will der Minister die Waldbesitzer anspornen, ihre Wälder aktiv zu pflegen und naturnah zu bewirtschaften. „Wie in allen Lebensbereichen brauchen wir auch hier keine zusätzlichen Vorschriften, sondern Vorbilder“, so Brunner. Der Preis diene aber auch dazu, das Verständnis für die Notwendigkeit der Waldbewirtschaftung in der Gesellschaft zu fördern und die vielfältigen Leistungen ihrer Besitzer darzustellen.
Zur Liste der Preisträger des Staatspreises für vorbildliche Waldbewirtschaftung 2015

 

 
StMELF

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