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Bayerischer Waldbauerntag auf dem ZLF

Bayerischer Waldbauerntag auf dem ZLF

Die insgesamt 700.000 bayerischen Waldbesitzer sichern mit ihrer Arbeit die natürliche Vielfalt der Wälder, schaffen über 190.000 Arbeitsplätze und einen wichtigen Erholungsraum für die gesamte Gesellschaft. „Waldbesitzer und Forstzusammenschlüsse sind der Garant für die nachhaltige Bewirtschaftung und die Bereitstellung des umweltfreundlichen Rohstoffes Holz“, sagte BBV-Präsident Walter Heidl am 26. September beim Waldbauerntag auf dem 125. Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfest. Blickfang und Mittelpunkt des ZLF-Geländes ist eine beeindruckende Weltkugel in Holzrahmenkonstruktion. Sie ist Sinnbild für die tragende Rolle des Rohstoffes Holz sowie die nachhaltige Wirtschaftsweise der bäuerlichen Familienbetriebe und Waldbesitzer. Waldbesitzer schaffen seit Generationen den Balanceakt zwischen Ökonomie, Ökologie und sozialen Aspekten. „Von dieser aktiven, nachhaltigen Forstwirtschaft profitieren alle“, so Heidl. Deshalb sei auch eine Fortschreibung des Waldpaktes zwischen den Waldbesitzern und der Staatsregierung notwendig. Eine aktive Forstwirtschaft biete über laufende Investitionen in Forststraßen, Wander-, Rad- und Reitwege sowie Erholungseinrichtungen viele unentgeltliche Erholungsmöglichkeiten für die gesamte Bevölkerung. „Davon kann sich jeder selbst bei einem Spaziergang durch die bayerischen Wälder überzeugen. Die von Naturschutzorganisationen gebetsmühlenartig geforderten Flächenstilllegungen und Bewirtschaftungseinschränkungen zeugen hingegen nur von erschreckender Kurzsichtigkeit.“
Auch der bayerische Landwirtschaftsminister stellte die zentrale Bedeutung einer aktiven Forstwirtschaft heraus: „Waldbesitzer sichern mit ihrer Arbeit tagtäglich die vielen Funktionen des Waldes“, so Helmut Brunner. Sie reichen vom Trinkwasserschutz bis zum Schutz vor Lawinen oder Hochwasser. Außerdem hilft nachhaltig bewirtschafteter Wald das Klima zu schützen: er bindet wesentlich mehr Kohlendioxid als stillgelegte Wildnisgebiete. Darüber hinaus ersetzt der nachwachsende Rohstoff Holz fossile Brennstoffe und viele andere, energiefressende Materialien wie Beton, Stahl oder Kunststoff. „Allein in Bayern wächst jede Sekunde ein Festmeter nach“, sagte Brunner. Der nachwachsende Rohstoff Holz spielt in Zukunft also eine entscheidende Rolle. „Nachhaltige Forstwirtschaft und Holzverwendung bieten Lösungen für die großen Herausforderungen wie den Klimawandel, die Energiewende oder die Sicherung von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum.“, betonte auch der Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverband Sepp Spann.
ZLF/BBV

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