Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service
Bayerischer Wald: Zügige Aufarbeitung der Windwürfe

Bayerischer Wald: Zügige Aufarbeitung der Windwürfe

Ein lokaler Gewittersturm hatte am 13. Juli Juli vor allem in den Hochlagen des Falkenstein-Rachelgebietes im Bayerischen Wald ca. 70.000 Festmeter Holz zu Boden gerissen. Die zügige Aufarbeitung vom Sturm gefällten Fichten außerhalb der Naturzonen hat Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald, dem Kommunalen Nationalparkausschuss zugesichert. Laut Dr. Leibl gestalten sich nur die Aufräumarbeiten an einer Windwurffläche in einem Quellgebiet nahe der Tschechischen Grenze problematisch. Eine Aufarbeitung ist dort technisch nicht machbar, weil Forstspezialmaschinen versinken würden bzw. unverantwortlich große Schäden an den dortigen Moorböden hinterlassen würden. Der Kommunale Nationalparkausschuss beschloss deshalb einstimmig, diese Windwurffläche nicht aufzuarbeiten und stattdessen als Naturzone auszuweisen. Im Gegenzug würde auf die geplante Ausweisung der Naturzone nahe dem Wildniscamp am Falkenstein verzichtet.
Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald wird auch die Schäden an Besuchereinrichtungen, die Mitte Juli durch einen Gewittersturm entstanden sind, baldmöglichst beseitigt haben. Bis zum Ferienbeginn sollen alle wichtigen Wanderwege den Besuchern wieder wie gewohnt offen stehen.
Im Kommunalen Nationalparkausschuss sind die Landräte von Freyung-Grafenau und Regen, die acht Bürgermeister der Nationalparkgemeinden sowie die Bürgermeister von Zwiesel, Grafenau und Freyung vertreten.
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Auch interessant

von