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Bayerische Waldbesitzer übergeben Forstpolitische Forderungen zur Landtagswahl 2013

Der Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes, Sepp Spann, übergab am 3. Dezember die Forstpolitischen Forderungen der bayerischen Waldbesitzer zur Landtagswahl 2013 an den Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister Thomas Kreuzer, MdL und den Staatssekretär des Innern Gerhard Eck, MdL. Spann: „Helfen Sie mit, dass die bayerischen Waldbesitzer auch in Zukunft Rahmenbedingungen haben, die eine nachhaltige und multifunktionale Bewirtschaftung auf der gesamten Fläche zum Wohl der Gesellschaft und kommender Generationen ermöglicht, denn von einer aktiven Forstwirtschaft profitieren alle.“
 
Bayern ist zu mehr als einem Drittel der Landesfläche bewaldet. Dieser Lebensraum wurde seit Generationen von Waldbesitzern, ihren Familien und von Förstern geschaffen, gepflegt und bewahrt. „Unsere Wälder erfüllen durch eine eigenverantwortliche und nachhaltige Bewirtschaftung viele Funktionen: Sie liefern den wichtigen Rohstoff und Energieträger Holz, reinigen unsere Luft, sorgen für sauberes Trinkwasser, schützen uns vor Naturgefahren wie Lawinen, Muren oder Hochwasser, haben als Arbeitsgrundlage eine wichtige soziale Funktion und sind einer unserer beliebtesten Erholungsräume. Sie sind die Basis für einen der erfolgreichsten Wirtschaftszweige Bayerns und Deutschlands dem Cluster Forst und Holz und sind unverzichtbarer Baustein bei der Umsetzung der Energiewende“, machte Spann deutlich.
 
Durch verantwortungsbewusstes Handeln haben die bayerischen Waldbesitzer (700.000 Privatwaldbesitzer, die Kommunen und Kirchen sowie der Freistaat Bayern) einen weltweit anerkannt vorbildlichen Lebensraum geschaffen. Einen Lebensraum zum Nützen, Schützen und Erholen. Spann stellte in der Bayerischen Staatskanzlei klar: „Unsere multifunktionale und nachhaltige Forstwirtschaft ist nicht das Problem. Sie ist die Lösung für die Herausforderungen der Zukunft.“ Denn auch die Holzproduktion dient dem Gemeinwohl.
 
Spann fordert die Politik auf, dass in Bayern keine undifferenzierten Flächenstilllegungen und Bewirtschaftungsbeschränkungen erfolgen dürfen, denn dies ist nicht nachhaltig. Er verweist auf den Weißenburger Appell, den die bayerischen Waldbesitzer im Internationalen Jahr der Wälder verabschiedet und Ministerpräsident Horst Seehofer übergeben haben und fordert die Bayerische Staatsregierung auf, nicht den Partikularinteressen einzelner Gruppen nachzugeben.

download der Forstpolitischen Forderungen der bayerischen Waldbesitzer zur Landtagswahl 2013

Bayerischer Waldbesitzerverband e.V.

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