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Bayerische Waldbesitzer fordern Umdenken beim Waldwegebau

Seit einiger Zeit wird der Waldwegebau zunehmend erschwert und die Neuanlage oder auch der Ausbau von Wegen mit erheblichen, oftmals willkürlich festgelegten Auflagen versehen. Dabei wird der Waldwegebau immer wieder dem Bau von Autobahnen gleichgesetzt. Auf der Mitgliederversammlung am 30. Juli 2010 haben die Mitglieder des Bayerischen Waldbesitzerverbandes eine Resolution zum Waldwegebau verabschiedet.

Waldwege sind unverzichtbare Bestandteile der ordnungsgemäßen Bewirtschaftung unserer Wälder.

Der Waldwegebau ist nicht als Eingriff anzusehen und dementsprechend nicht auszugleichen.

Die bayerischen Waldbesitzer fordern eine entsprechende Umsetzung in der Gesetzgebung und im Vollzug.

Noch immer sind mindestens 300000 ha im Privat- und Körperschaftswald, vor allem im Kleinprivatwald, nicht oder nicht ausreichend erschlossen. Nicht erschlossene Waldgebiete können in Zukunft nicht mehr alle Funktionen des Waldes – die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion – erfüllen. In nicht ausreichend erschlossenen Wäldern wird es auch nicht möglich sein, auf die Herausforderungen des Klimawandels zu reagieren.
Bayerischer Waldbesitzerverband

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