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Bayerische Staatsforsten stellen Strafanzeige gegen Greenpeace

Mit ihrer gesetzeswidrigen Douglasien-Vernichtungs-Aktion im Spessarter-Staatswald am 10. April (siehe dazu Baysf-Pressemitteilung auf forstpaxis.de: „Greenpeace versündigt sich am Wald von Morgen“) hat die Hamburger Umweltgruppe eine Grenze überschritten. Für solche Aktionen hat der Vorstand der Bayerischen Staatsforsten Dr. Rudolf Freidhager keinerlei Verständnis: „Diese illegale Greenpeace-Aktion lässt uns keine andere Wahl, als gesetzlich gegen die Aktivisten vorzugehen. Die selbsternannten Waldretter sollen deutlich merken, dass wir bei Sachbeschädigung keinen Spaß verstehen. Schließlich haben wir die gesetzliche Verantwortung für das Eigentum des Freistaats Bayern.“
Konkret haben die Bayerischen Staatsforsten die Straftaten Sachbeschädigung, Diebstahl und allen weiteren möglichen Straftaten bei der Polizeidienststelle Aschaffenburg zur Anzeige gebracht. Die Anzeige beruht vor allem auf Zeugenaussagen und Fotos aber auch auf den entsprechenden Greenpeace-Veröffentlichungen sowie auf Medienberichten, etwa der Abendschau des Bayerischen Rundfunks vom 10.04.2012. Neben einer strafrechtlichen Verfolgung behalten sich die Bayerischen Staatsforsten ausdrücklich auch zivilrechtliche Schritte gegen Greenpeace vor, da durch die sinnlose Zerstörungsaktion ein erheblicher Schaden für das Unternehmen und damit für die Bürger des Freistaats Bayern entstanden ist.
 

Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung: AGDW kritisiert Straftaten von Greenpeace im Spessart

 
Bayerische Staatsforsten

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