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Bayerische Staatsforsten bleiben auf Erfolgskurs

Bayerische Staatsforsten bleiben auf Erfolgskurs

Die Bayerischen Staatsforsten haben das Geschäftsjahr 2013 (Zeitraum 1.7.2012 bis 30.6.2013) mit einem sehr gutem Ergebnis abgeschlossen. Der größte deutsche Forstbetrieb verzeichnete einen Gewinn von 71,5 Mio. €. Grundlage für den Erfolg ist die ungebrochene Nachfrage nach dem Rohstoff Holz, von dem das Waldunternehmen 5,16 Mio. Fm nachhaltig erntete.
Der Holzmarkt entwickelte sich im Geschäftsjahr 2013 weiter positiv, die Holznachfrage blieb konstant hoch, die Holzpreise stiegen moderat. Die Bayerischen Staatsforsten hatten daher kein Problem, das geerntete Holz wie geplant am Markt abzusetzen. Bewährt hat sich dabei auch im Geschäftsjahr 2013 wieder das ausgewogene Verhältnis zwischen kurz- und langfristigen Verträgen sowie der Mix aus Klein- und Großkunden. Vor dem Hintergrund eines guten Holzmarktes wurde – bei einem Zuwachs von 6,1 Mio. Fm – die nachhaltig nutzbare Holzmenge von 5,2 Mio. Fm fast vollständig ausgeschöpft und auf den Markt gebracht. Die weiterhin hohen Holzpreise bescherten dem Unternehmen, im Vergleich zum Geschäftsjahr 2012, einen Umsatz auf Rekordniveau. Er stieg um 3 % auf 406,2 Mio. €.
Auch der Gewinn kann sich mit 71,5 Mio. € sehen lassen und wird fast vollständig an den Freistaat Bayern überwiesen. 70 Mio. € wird das Unternehmen zum Staatshaushalt beisteuern.
Das gute Ergebnis ermöglichte es den Bayerischen Staatsforsten, hohe Investitionen in den Wald und das Unternehmen zu tätigen. Sie stellen sicher, dass die Kernaufgabe Waldumbau planmäßig umgesetzt wird. Auf insgesamt 2.072 ha wurden vor allem Laubbäume gepflanzt. Zudem sind so die hohen Aufwendungen bei der Waldpflege und bei den Waldwegen gesichert. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2013 in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände Investitionen von 18,4 Mio. € getätigt (etwa 1 Mio. € mehr als 2012). Diesen Investitionen standen Abschreibungen in Höhe von 10 Mio. € gegenüber (2012: 8,8 Mio. €). Unter dem Strich bedeutet das, dass der Wert des Unternehmens gesteigert wurde.
Auch ökologisch stehen die Bayerischen Staatsforsten gut da: Der für die Artenvielfalt wichtige Totholzanteil nimmt zu und es gibt immer mehr Laubholznaturverjüngung und Mischwälder.
Bayerische Staatsforsten

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